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Nachtflugausbildung bei Bundespolizei in Sankt Augustin-Hangelar

Von Montag bis Donnerstag zwischen 18:00 – 22:00 Uhr erhöhtes Flugaufkommen und mögliche Beeinträchtigungen durch Fluglärm in der Region. Landungen bis 22 Uhr.

H135 Cockpit Abend.
Foto: Presseportal.de

Sankt Augustin (ost)

Von 05.10. bis voraussichtlich 11.12.2026 wird bei der Luftfahrerschule für den Polizeidienst in Sankt Augustin-Hangelar im Rahmen der Grundschulung eine Nachtflugausbildung durchgeführt.

Diese Schulung ist gesetzlich vorgeschrieben für die Lizenzierung der Piloten und stellt eine unerlässliche Grundlage dar, um die vielfältigen Aufgaben eines Polizeihubschraubers auch sicher in der Nacht zu erfüllen. Zu diesen Aufgaben gehören die Suche nach vermissten Personen, die Fahndung nach Straftätern, die Unterstützung bei schweren Katastrophen und Unfällen oder die Luftstreifenarbeit zur Gefahrenabwehr für die Bürger.

Da diese Flugverfahren nur nach Einbruch der Dunkelheit durchgeführt werden können, kann es von Montag bis Donnerstag zwischen 18:00 und 22:00 Uhr zu verstärktem Flugverkehr und möglicherweise zu Lärmbelästigungen in den Gebieten Sankt Augustin-Hangelar, Kölner Bucht, Nordeifel, Ruhrgebiet, Bergisches Land und Westerwald kommen. Die Landungen werden in der Regel bis 22 Uhr abgeschlossen sein. Von Freitag bis Sonntag findet grundsätzlich keine Nachtflugausbildung statt.

Die Bundespolizei dankt für Ihr Verständnis und Ihre Geduld während dieser wichtigen Ausbildungsphase.

Hintergrund:

Die Bundespolizei-Fliegergruppe der Bundespolizeidirektion 11 hat ihren Standort in Sankt Augustin bei Bonn. Ihr untergeordnet sind der Instandhaltungsbetrieb, die Luftfahrerschule für den Polizeidienst und die sechs Bundespolizei-Fliegerstaffeln in Oberschleißheim bei München, Fuldatal bei Kassel, Gifhorn bei Braunschweig, Blumberg bei Berlin, Fuhlendorf bei Hamburg und Sankt Augustin.

Die Fliegergruppe bietet Dienstleistungen für die Behörden und Dienststellen der Bundespolizei, anderer Bundes- und Landesbehörden mit Sicherheitsaufgaben sowie für internationale Behörden und Organisationen wie die Europäische Grenzschutzagentur FRONTEX.

Sie betreibt derzeit 93 Hubschrauber verschiedener Klassen und ist damit nach der Lufthansa der zweitgrößte Betreiber ziviler Luftfahrzeuge in Deutschland sowie eine der größten polizeilichen Flugdienstorganisationen der Welt.

Der operative Flugbetrieb wird zur Unterstützung der täglichen Aufgaben der Bundespolizei, insbesondere der Grenz-, Bahn- und Seeüberwachung, genutzt.

Die regelmäßige Bereitstellung von Lufttransportkapazitäten für die Einsatzkräfte der Bundespolizei an den Wochenenden ist einer der Schwerpunkte des Bundespolizeiflugdienstes. Diese Hubschrauber stehen auch für alle kurzfristigen polizeilichen Situationen und für Einsätze im Rahmen der Not- und Katastrophenhilfe zur Verfügung.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Brandenburg für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Brandenburg stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 2506 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 2999 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging jedoch von 366 auf 343 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 378 nahezu konstant, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 317 auf 325 stieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 60 auf 53 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 90 auf 122. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 27061 Fällen die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 2.506 2.999
Anzahl der aufgeklärten Fälle 366 343
Anzahl der Verdächtigen 377 378
Anzahl der männlichen Verdächtigen 317 325
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 53
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 90 122

Quelle: Bundeskriminalamt

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