Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Berlin/Brandenburg vom 07.09.2026
Polizei- und Feuerwehrmeldungen am 07.09.2026 aus Berlin/Brandenburg

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.
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BPOLD-B: Graffiti-Sprayer auf frischer Tat festgenommen
Brandenburg an der Havel (ost)
Am Samstagnachmittag wurden von der Bundespolizei zwei Männer vorläufig festgenommen, die zuvor gemeinsam einen abgestellten Zug am Bahnhof Brandenburg Hbf auf einer Fläche von etwa 10 Quadratmetern besprüht hatten.
Um 17:15 Uhr beobachteten verdeckte Bundespolizeikräfte eine Person, die einen abgestellten Zug im Bereich des Bahnhofs Brandenburg Hbf besprühte. Währenddessen überwachte ein Komplize des Mannes die Umgebung und stand über ein Headset mit dem Sprayer in Verbindung. Die Beamten nahmen die 40 und 43 Jahre alten Männer an einem Fahrzeug fest. Der 40-jährige Fahrer des Fahrzeugs stimmte einer freiwilligen Durchsuchung seines Autos zu, bei der die Einsatzkräfte verschiedene Sprayerutensilien und eine Digitalkamera fanden.
Die Polizeibeamten stellten Beweismittel sicher und leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der gemeinschädlichen Sachbeschädigung gegen die beiden deutschen Staatsbürger ein.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die Männer von den Einsatzkräften freigelassen.
Hier geht es zur Originalquelle
Bundespolizeiinspektion Berlin-Ostbahnhof
Lange Straße 30
10243 Berlin
Tel. +49 (0) 30 2936188-103
Mobil: +49 (0) 175 90 22 405
E-Mail: bpoli.b-obf.controlling@polizei.bund.de
www.bundespolizei.de
BDK: BDK warnt vor neuen Gefahren durch die Verknüpfung öffentlich zugänglicher staatlicher Informationen mit KI
Berlin (ost)
Der Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK) fordert Bund und Länder auf, den Umgang mit öffentlich zugänglichen staatlichen Informationen neu zu bewerten. Hintergrund ist ein Praxistest des BDK, bei dem ausschließlich frei verfügbare staatliche Informationen mit handelsüblichen KI-Anwendungen ausgewertet und miteinander verknüpft wurden.
Dabei zeigt sich: Einzelne, für sich genommen unkritische Veröffentlichungen können zusammengenommen ein deutlich detaillierteres Lagebild über kritische Infrastruktur, technische Zusammenhänge und Abhängigkeiten ergeben, als dies aus den jeweiligen Einzeldokumenten erkennbar ist.
BDK Bundesvorsitzender Dirk Peglow:
"Wir reden zu Recht darüber, wie wir kritische Infrastruktur besser schützen. Dazu gehört aber auch die Frage, welches Lagebild über diese Infrastruktur wir selbst öffentlich erzeugen."
Der BDK fordert deshalb:
eine systematische Sicherheitsprüfung staatlicher Veröffentlichungen,
eine ressortübergreifende Mosaikprüfung, die auch die Verknüpfung unterschiedlicher Daten berücksichtigt,
den Einsatz von Informations-Red-Teams, die prüfen, welche Erkenntnisse aus öffentlich zugänglichen Informationen gewonnen werden können,
sowie eine Überprüfung bestehender Veröffentlichungs- und Transparenzpflichten mit Blick auf die neuen Möglichkeiten durch KI und automatisierte Datenanalyse.
Dabei geht es ausdrücklich nicht um weniger demokratische Transparenz.
Dirk Peglow:
"Transparenz darf nicht bedeuten, dass der Staat seine eigene Verwundbarkeit immer präziser dokumentiert. Was für demokratische Kontrolle notwendig ist, muss öffentlich bleiben. Was darüber hinaus ohne Not sicherheitsrelevantes Lagewissen erzeugt, gehört neu bewertet."
Entscheidend sei künftig nicht mehr allein die Frage, ob eine einzelne Information veröffentlicht werden könne. Ebenso müsse geprüft werden, welche zusätzlichen Erkenntnisse sie im Zusammenspiel mit bereits verfügbaren Informationen ermögliche.
Dirk Peglow abschließend:
"Die Sicherheitsbehörden wissen aus ihrer täglichen Arbeit, welchen Wert die Verknüpfung vieler zunächst unscheinbarer Einzelinformationen haben kann. Nicht der einzelne Mosaikstein ist entscheidend, sondern das Bild, das daraus entsteht."
Der BDK fordert deshalb, Informationsresilienz als festen Bestandteil der Inneren Sicherheit und der Gesamtverteidigung zu verankern.
Eine ausführliche Darstellung des BDK-Praxistests, der daraus gezogenen Schlussfolgerungen sowie der Forderungen zur Mosaikprüfung und zum Informations-Red-Teaming ist der Presseanlage zu entnehmen oder im Beitrag "Wenn öffentliche staatliche Informationen zum Sicherheitsrisiko werden" auf der Website des Bund Deutscher Kriminalbeamter abrufbar.
Hier geht es zur Originalquelle
Bund Deutscher Kriminalbeamter e.V.(BDK)
Telefon: +49 30 246304510
E-Mail: presse@bdk.de
https://www.bdk.de
Redaktioneller Hinweis: Unser Liveticker basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.








