Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Berlin/Brandenburg vom 15.07.2026
Polizei- und Feuerwehrmeldungen am 15.07.2026 aus Berlin/Brandenburg

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.
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HZA-B: Verstecktes Bargeld - Der ZOLL stellt 350.000 Euro Bargeld im Fernreisebus sicher
Berlin (ost)
Die Zöllner der Kontrolleinheit Verkehrswege (KEV) des Berliner Zolls haben in der vergangenen Woche bei der Inspektion eines Reisenden in einem Fernbus 350.000 Euro in Bargeld sichergestellt.
Am Abend des 07. Juli führten die Beamten der KEV verdachtsunabhängige Kontrollen von Fernreisebussen durch. Dabei wurde auch der grenzüberschreitende estnische Reisebus überprüft, der von Stuttgart über Berlin nach Warschau fuhr. Während der Stichprobenkontrollen der Passagiere wurde ein ukrainischer Staatsbürger überprüft. Er behauptete gegenüber den Beamten, kein Bargeld bei sich zu haben. Bei der anschließenden Durchsuchung seines Reisegepäcks entdeckten die Zöllner sieben eingeschweißte und mit Folie umwickelte Päckchen, in denen insgesamt 350.000 Euro in bar versteckt waren.
Ein Ordnungswidrigkeitenverfahren nach dem Zollverwaltungsgesetz wurde gegen den Passagier eingeleitet und das gesamte Bargeld als Beweismittel beschlagnahmt. Da die Herkunft und der Verwendungszweck des Geldes unbekannt waren, wurde ein Clearingverfahren eingeleitet und der Fall an die gemeinsame Finanzermittlungsgruppe des Zollfahndungsamtes Berlin-Brandenburg übergeben. Das Clearingverfahren soll klären, ob das Bargeld aus illegalen Aktivitäten stammen könnte.
Reisende, die in oder aus Deutschland ein- oder ausreisen, müssen Bargeld im Gesamtwert von 10.000 Euro oder mehr beim Grenzübertritt unaufgefordert anmelden. Bei Reisen innerhalb der EU müssen solche Beträge auf Anfrage des Zolls mündlich gemeldet werden. Bei Verstößen droht ein Ordnungswidrigkeitenverfahren, das mit einer Geldstrafe von bis zu einer Million Euro geahndet werden kann. Zu Bargeld zählen unter anderem Bargeld, Schecks, Aktien oder Sparbücher.
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Hauptzollamt Berlin
Christin Schaffer
Telefon: 030/ 69009 - 6211
E-Mail: christin.schaffer@zoll.bund.de
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BPOLD-B: Spannungsüberschlag - Schwerverletzter auf Bahngelände
Brandenburg - Jüterbog (ost)
In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch erlitt ein junger Erwachsener aufgrund eines elektrischen Schlags schwerste Verbrennungen, nachdem er auf einen abgestellten Güterwagen kletterte.
Um 0:35 Uhr stieg ein 18-Jähriger eigenmächtig auf einen Güterwagen am Bahnhof Jüterbog. Ein elektrischer Schlag ließ ihn etwa vier Meter in die Tiefe stürzen. Dabei erlitt er unter anderem schwere Verbrennungen und eine Kopfverletzung. Seine drei Freunde im Alter von 20 bis 22 Jahren leisteten Erste Hilfe, bis die Rettungskräfte eintrafen. Ein Rettungshubschrauber brachte den verletzten Deutschen ins Krankenhaus.
Während der Rettungsmaßnahmen war der Bahnhof Jüterbog bis kurz vor 2 Uhr gesperrt.
Die Ermittlungen wegen des Verdachts auf gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr gegen den 18-Jährigen dauern an.
Die Bundespolizei warnt - Bahnstrom ist lebensgefährlich! Die Oberleitungen der Bahn führen eine Spannung von 15.000 Volt. Selbst der Aufenthalt in der Nähe der Oberleitungen kann zu einem tödlichen elektrischen Schlag führen. Der Zutritt zum Gleisbereich und den Bahnanlagen ist außerhalb der zugelassenen Wege und Straßen verboten.
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Bundespolizeidirektion Berlin
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BPOLD-B: Festnahme nach wechselseitiger Körperverletzung auf dem Bahnsteig
Berlin - Marzahn-Hellersdorf (ost)
Am Dienstagnachmittag gab es am Bahnhof Springpfuhl eine körperliche Auseinandersetzung zwischen zwei Männern.
Etwa um 16 Uhr kam es zunächst zu einem verbalen Streit in einer S-Bahn der Linie 7, der sich dann auf dem Bahnsteig des Bahnhofs Springpfuhl fortsetzte. Ein Mann soll gedroht haben, einem anderen eine Glasflasche zu werfen. In der Folge soll der Kontrahent versucht haben, die Angriffe mit Schlägen gegen den Kopf abzuwehren, woraufhin der Mann ihn mehrmals in den Rücken gebissen haben soll.
Die Berliner Polizei traf die beiden Männer vor Ort an, nahm sie vorübergehend fest und übergab sie dann den Einsatzkräften der Bundespolizei.
Die Bundespolizei ermittelt wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung gegen den 31-jährigen Mann, der bereits polizeibekannt war und eine Kopfplatzwunde erlitt. Es wurden Videoaufnahmen gesichert. Der andere Mann, 32 Jahre alt, erlitt Schürf- und Bisswunden. Gegen ihn leiteten die Beamten ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Körperverletzung ein.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden beide Männer aus Nigeria von Rettungskräften in ein Krankenhaus zur medizinischen Versorgung gebracht.
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Redaktioneller Hinweis: Unser Liveticker basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.








