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Sankt Augustin / Leverkusen: Gemeinsame Wasserrettungsübung mit Bundespolizei-Hubschraubern

Die Bundespolizei übt mit DLRG und Wasserwacht die Rettung von Personen aus fließenden Gewässern am Rhein. Das Training findet am 13. Mai 2026 von 9 bis 15 Uhr statt.

Symbolbild: Winchverfahren. Quelle: Bundespolizei.
Foto: Presseportal.de

Sankt Augustin / Leverkusen (ost)

Gemeinsam mit der Kooperation für hubschraubergestützte Wasserrettung der DLRG Nordrhein und der Wasserwacht übt die Fliegerstaffel der Bundespolizei Sankt Augustin die Rettung von Personen aus fließenden Gewässern am Rhein.

Das kollektive Training findet am Mittwoch, dem 13. Mai 2026, von 9 bis 15 Uhr statt. Zu diesem Zweck werden voraussichtlich zwei Hubschrauber der Bundespolizei vom Modell AS332L1 Super Puma und EC155 eingesetzt. Das Training findet im Bereich Leverkusen-Hitdorf (Sportboothafen, nördlich der Fähre, Stromkilometer 705-707) statt. Neben der Schulung der 12 Air Rescue Specialist (ARS) werden auch neun Piloten trainiert. Darüber hinaus werden sechs System-Operatoren in die jeweiligen Einsatzverfahren eingewiesen bzw. im Winchverfahren aus Fließgewässern fortgebildet.

Das Ziel des Trainings von DLRG, Wasserwacht und Bundespolizei ist es, die Kooperation zwischen Wasser- und Luftrettung zu üben und die Einsatzfähigkeit weiter zu verbessern. Dabei werden verschiedene Szenarien simuliert, darunter die Rettung eines verletzten Menschen aus einem Fluss nach einer Flutkatastrophe.

Durch die Anwendung verschiedener Rettungstechniken erlangen die Rettungskräfte ein breites Spektrum an Fähigkeiten, die insbesondere bei Einsätzen in schwer zugänglichen Gewässern von großer Bedeutung sind.

Hintergrundinformationen zum Schulungsvorhaben:

Der Flugdienst der Bundespolizei übernimmt bundesweit vielfältige Aufgaben, darunter auch den Katastrophenschutz, bei dem die Rettung von Menschen aus lebensbedrohlichen Situationen, wie Hochwasserlagen, eine wichtige Rolle spielt. An fünf Standorten des Flugdienstes der Bundespolizei arbeitet die DLRG in Zusammenarbeit mit der Wasserwacht und der Feuerwehr an dem Projekt „Hubschraubergestützte Wasserrettung“.

Durch regelmäßige Schulungen und Übungen werden eine bestimmte Anzahl von Helfern speziell geschult, um im Ernstfall effektiv helfen zu können.

Diese Übungen sind Teil eines gemeinsam abgestimmten Konzepts.

Die Luftunterstützung für die nordrhein-westfälische Gruppe wird von der Fliegerstaffel der Bundespolizei Sankt Augustin bereitgestellt. Diese wurde im Juli des vergangenen Jahres aus dem Luftfahrtbetrieb erneut zu einer Fliegerstaffel der Bundespolizei und ist nun eine von sechs Staffeln der Bundespolizei-Fliegergruppe.

Quelle: Presseportal

nf24