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Blutbad an Grundschule in den USA: Drei Kinder und ein Lehrer erschossen – Täter erst 16 Jahre alt

Entsetzen im US-Bundesstaat Oregon: Ein erst 16 Jahre alter Jugendlicher soll an einer Grundschule das Feuer eröffnet und vier Menschen getötet haben. Unter den Opfern sind drei Kinder im Alter von fünf, acht und elf Jahren sowie ein Lehrer. Zwei weitere Menschen schweben in Lebensgefahr. Ein Passant verfolgte den mutmaßlichen Täter und erschoss ihn. Die Polizei versucht nun herauszufinden, was hinter der tödlichen Attacke steckt.

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Foto: depositphotos

Schüsse an Grundschule: Drei Kinder und ein Lehrer getötet

Ein schwerer Schusswaffenangriff erschüttert die USA. An der Silver Rail Elementary School in der Stadt Bend im Bundesstaat Oregon sind am Donnerstag, dem 15. Oktober 2026, drei Kinder und ein Lehrer erschossen worden. Nach Angaben der örtlichen Polizei soll ein 16-jähriger Jugendlicher die Schüsse abgegeben haben. Der mutmaßliche Täter wurde noch am Tatort getötet.

Die drei getöteten Kinder waren erst fünf, acht und elf Jahre alt. Auch ein Lehrer überlebte den Angriff nicht. Zwei weitere Menschen wurden lebensgefährlich verletzt und mussten in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Dabei handelt es sich um ein siebenjähriges Kind und eine 54 Jahre alte Lehrkraft.

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Polizeichef Mike Krantz bestätigte die Opferzahlen und berichtete über den bisherigen Ablauf des Angriffs. Demnach soll der Jugendliche zunächst außerhalb des Schulgebäudes geschossen haben, bevor er die Grundschule betrat und dort weitere Schüsse abgab.

Die Tat ereignete sich am Donnerstagmittag während des Schulbetriebs. An der Silver Rail Elementary School werden Kinder vom Kindergartenalter bis zur fünften Klasse unterrichtet. Nach Angaben des Bildungsministeriums von Oregon waren dort im vergangenen Schuljahr 459 Schülerinnen und Schüler eingeschrieben.

Täter schoss zunächst auf ein Auto und betrat anschließend die Schule

Die ersten Hinweise auf den Angriff gingen um 12.59 Uhr Ortszeit bei der Polizei ein. Ein Anrufer meldete Schüsse auf ein Fahrzeug vor der Silver Rail Elementary School. Wenig später erreichten die Behörden weitere Notrufe, aus denen hervorging, dass der Schütze inzwischen das Schulgebäude betreten hatte.

Dort setzte der Jugendliche seinen Angriff nach bisherigen Erkenntnissen fort. Innerhalb kurzer Zeit entwickelte sich eine lebensgefährliche Situation für Kinder und Lehrkräfte. Mehrere Polizeieinheiten wurden zur Schule geschickt, während weitere Notrufe eingingen.

Die Einsatzkräfte rückten mit einem Großaufgebot an. Als die ersten Polizisten den Tatort erreichten, war der mutmaßliche Schütze jedoch bereits tot.

Ein Passant hatte nach Polizeiangaben beobachtet, wie der Jugendliche die Schule betrat. Der Mann verfolgte den mutmaßlichen Täter und schoss auf ihn. Der 16-Jährige starb noch am Tatort.

Welche Beziehung der Passant zur Schule hatte und unter welchen genauen Umständen die tödlichen Schüsse auf den Jugendlichen abgegeben wurden, geht aus den bislang veröffentlichten Informationen nicht hervor.

Mutmaßlicher Amokschütze war erst 16 Jahre alt

Besonders erschütternd ist das junge Alter des mutmaßlichen Täters. Nach Angaben von Polizeichef Mike Krantz handelte es sich um einen 16-Jährigen aus Bend. Die Ermittler gehen derzeit davon aus, dass er allein gehandelt hat.

Bei der Tat soll der Jugendliche eine Langwaffe verwendet haben. Um welchen genauen Waffentyp es sich handelte und wie der Minderjährige an die Waffe gelangte, wurde zunächst nicht bekannt gegeben.

Auch das Motiv ist bislang unklar. Die Polizei untersucht unter anderem, ob der 16-Jährige früher selbst Schüler der Silver Rail Elementary School gewesen sein könnte und ob er die Opfer persönlich kannte.

Die Namen des mutmaßlichen Täters und der getöteten Kinder wurden in den ersten veröffentlichten Berichten nicht genannt. Auch die Identität des getöteten Lehrers war zunächst nicht bekannt.

Die Ermittlungen konzentrieren sich nun auf die Hintergründe des Angriffs. Insbesondere die Frage, weshalb der Jugendliche eine Grundschule angriff und ob es vor der Tat Warnsignale gab, ist noch offen.

Polizei erreicht die Grundschule nur wenige Minuten nach dem ersten Notruf

Weitere Berichte amerikanischer Medien liefern inzwischen zusätzliche Einzelheiten zum Ablauf. Nach Angaben der Polizei wurde die Silver Rail Elementary School um 13.01 Uhr abgeriegelt. Nur eine Minute später, um 13.02 Uhr, trafen die ersten Polizeibeamten ein.

Der Jugendliche soll sich Zugang zum Gebäude verschafft haben, indem er auf eine verschlossene Tür schoss. Die Ermittler gehen davon aus, dass er anschließend im Inneren der Schule weiterfeuerte.

Nach Angaben von Polizeichef Mike Krantz folgte der bewaffnete Passant dem mutmaßlichen Täter sogar in das Schulgebäude. Dort kam es zur tödlichen Konfrontation. Die Identität des Mannes wurde zunächst nicht öffentlich bekannt gegeben.

Politiker reagieren erschüttert auf den Angriff

Die Nachricht von den getöteten Grundschulkindern löste in Oregon große Bestürzung aus. US-Senator Ron Wyden, der den Bundesstaat im Senat vertritt, sprach den Angehörigen der Opfer sein Mitgefühl aus.

Auch Oregons Gouverneurin Tina Kotek reagierte auf die tödlichen Schüsse. Sie würdigte das Eingreifen des Passanten und betonte die Trauer der betroffenen Familien und der örtlichen Gemeinschaft.

Die Schießerei hat erneut die Diskussion über Waffengewalt an amerikanischen Schulen ausgelöst. Nach einer von CNN veröffentlichten Auswertung wurden in den USA im Jahr 2026 bis zu diesem Zeitpunkt bereits mindestens 52 Schießereien an Schulen registriert. Die genaue Zahl hängt allerdings davon ab, welche Vorfälle bei einer solchen Statistik berücksichtigt werden.

Für die Angehörigen der getöteten Kinder und des Lehrers steht unterdessen die Aufarbeitung der Tat im Vordergrund. Die Ermittler müssen noch klären, weshalb der 16-Jährige die Grundschule als Ziel auswählte und ob zwischen ihm und seinen Opfern eine persönliche Verbindung bestand.

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TS
Quellen: Bild.de