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Bombenfund in Köln: Evakuierung im Stadtteil Niehl angeordnet

In Köln-Niehl wurde eine 50 Kilogramm schwere Weltkriegsbombe entdeckt, die noch heute entschärft werden muss. Rund 2.500 Anwohner werden evakuiert, und es sind erhebliche Verkehrsbeeinträchtigungen zu erwarten.

Evakuierung in Köln: Weltkriegsbombe entdeckt
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In Köln wurde ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt, der im Stadtteil Niehl gefunden wurde. Die Bombe, die ein Gewicht von 50 Kilogramm aufweist, wurde während Bauarbeiten an der Amsterdamer Straße in der Nähe der Hausnummer 218 entdeckt. Die Stadt Köln hat mitgeteilt, dass die Entschärfung der Bombe noch am selben Tag erfolgen muss.

Der Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Düsseldorf sowie das Kölner Ordnungsamt sind bereits vor Ort und haben den Gefahrenbereich um den Fundort umfassend abgesperrt. In einem Umkreis von 300 Metern um die Bombe sollen in den kommenden Stunden Anwohner evakuiert werden. Schätzungen zufolge sind etwa 2.500 Personen von dieser Maßnahme betroffen.

Für die evakuierten Personen wurde eine Anlaufstelle in der Turnhalle des Erich-Kästner-Gymnasiums an der Castroper Straße 7 eingerichtet. Die Entschärfung der Bombe kann erst nach Abschluss der Evakuierung erfolgen. Ein genauer Zeitpunkt für die Entschärfung wird in den nächsten Stunden bekannt gegeben.

Die Sperrungen führen im Kölner Norden zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Die Amsterdamer Straße, die eine wichtige Verkehrsachse für Pendler darstellt, ist im betroffenen Bereich nur eingeschränkt befahrbar. Dies könnte insbesondere zu Staus während der Stoßzeiten führen.

Aufgrund der Straßensperrungen wird Autofahrern geraten, die Gefahrenstelle nach Möglichkeit zu umfahren und aktuelle Verkehrshinweise zu beachten. Auch im öffentlichen Nahverkehr der Kölner Verkehrs-Betriebe sind Einschränkungen zu erwarten. Der Fundort liegt in der Nähe der Haltestelle Nesselrodestraße, die von der Stadtbahnlinie 16 bedient wird. Es kann zu kurzfristigen Einschränkungen im Stadtbahnverkehr kommen, während die Auswirkungen auf Buslinien derzeit noch unklar sind.


Quellen: t-online, Koeln0221, Stadt-koeln, Mobil, Express, Radioberg

Bildquelle: ai-generated-gemini

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Ronny Winkler