Ein Dieb stiehlt Fahrzeuge und elektronische Geräte von einem Unternehmen, stellt sich aber später der Polizei.
21-Jähriger stellt sich nach Diebstahl von Firmenfahrzeug

Bremen (ost)
In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag drang ein 21-jähriger Mann in ein Firmengelände in Hemelingen ein und entwendete dort verschiedene Fahrzeugschlüssel, Smartphones und einen Firmenwagen. Dank einer Ortung über das Handy konnte der gestohlene Firmenwagen in der Nähe des Bahnhofs mit dem Diebesgut gefunden werden. Nachdem der Dieb das Fahrzeug nicht mehr am Ort des Diebstahls vorfand, stellte er sich.
Am Donnerstagmorgen bemerkten Mitarbeiter in der Europaallee durchsuchte Arbeitsplätze und das Fehlen mehrerer Laptops, Diensthandys und Fahrzeugschlüssel. Ein Mitarbeiter konnte schließlich sein Diensthandy in der Nähe des Bahnhofs orten und begab sich dorthin. Dort entdeckte er einen Firmenwagen, dessen Verschwinden bisher unbemerkt geblieben war. Im Wagen befand sich neben dem georteten Smartphone weiteres gestohlenes Eigentum der Firma. Die Polizei sicherte das Auto samt Inhalt und schleppte es ab. Als der Täter bemerkte, dass der Firmenwagen fehlte, stellte er sich den Bundespolizeikräften, da er seine persönlichen Gegenstände aus dem gestohlenen Fahrzeug zurückhaben wollte.
Die Ermittlungen gegen den 21-jährigen Mann sind noch im Gange.
Quelle: Presseportal
Cybercrime-Statistiken in Bremen für 2022/2023
Die Cyberkriminalitätsraten in der Region Bremen in Deutschland sind zwischen 2022 und 2023 gesunken. Im Jahr 2022 wurden 3473 Fälle gemeldet, während es im Jahr 2023 nur noch 2972 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg jedoch von 394 im Jahr 2022 auf 399 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg ebenfalls leicht von 213 auf 252, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen höher war als die der weiblichen. Im Vergleich dazu wurden in der Region Berlin im Jahr 2023 insgesamt 22125 Fälle von Cyberkriminalität gemeldet, was die höchste Anzahl in Deutschland war.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 3.473 | 2.972 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 394 | 399 |
| Anzahl der Verdächtigen | 213 | 252 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 154 | 170 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 59 | 82 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 64 | 86 |
Quelle: Bundeskriminalamt








