Eine 39-jährige Frau wurde von einer Mitbewohnerin mit einem Messer angegriffen und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Die 67-jährige Angreiferin wurde festgenommen.
39-Jährige mit Messer verletzt

Bremen (ost)
Am Montagabend wurde eine 39-jährige Frau in einem Wohnheim in der Bahnhofsvorstadt von einer Mitbewohnerin mit einem Messer verletzt. Sie musste ins Krankenhaus gebracht werden. Die 67 Jahre alte Angreiferin wurde von Einsatzkräften noch vor Ort festgenommen.
Die beiden Frauen teilen sich ein Zimmer im Obdachlosenheim in der Friedrich-Rauers-Straße. Als die jüngere Frau spät am Abend mehrmals an die Tür der 67-Jährigen klopfte, griff diese unerwartet mit einem Messer an und verletzte die 39-Jährige im Gesicht. Die Verletzte wurde ins Krankenhaus gebracht, aber es bestand keine Lebensgefahr. Die Polizei nahm die Verdächtige noch im Wohnheim fest und das Messer wurde als Beweismittel sichergestellt.
Die 67-Jährige wurde einer psychiatrischen Untersuchung unterzogen. Die Ermittlungen dauern an.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Bremen für 2022/2023
Die Mordraten in der Region Bremen in Deutschland sind zwischen 2022 und 2023 gesunken. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle von Mord registriert, wovon 36 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 40 Verdächtige, darunter 38 Männer und 2 Frauen. 17 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 wurden nur noch 24 Mordfälle verzeichnet, von denen 23 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 29 Verdächtige, darunter 28 Männer und 1 Frau. 13 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu hatte die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 39 | 24 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36 | 23 |
| Anzahl der Verdächtigen | 40 | 29 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 38 | 28 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2 | 1 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 17 | 13 |
Quelle: Bundeskriminalamt








