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Anzeigen nach Demos

Im Bremer Stadtgebiet kam es zu zwei Aufzügen zu den Themen Pro Palästina und „Solidarität für Rojava“. Die Polizei ahndete Verstöße und stellte eine Schreckschusswaffe sicher.

Foto: Depositphotos

Bremen (ost)

Am Samstag fanden im Bremer Stadtgebiet zwei Aufzüge statt, die sich mit den Themen Pro Palästina und „Solidarität für Rojava“ beschäftigten. Die Polizei Bremen begleitete die Versammlungen und ahndete Verstöße.

Nach der Eröffnungskundgebung auf dem Luise-Koch-Platz setzte sich der Pro-Palästina-Aufzug in Bewegung. Während der Versammlung zündeten Teilnehmer pyrotechnische Gegenstände in Form von bengalischen Feuern. Die Polizei forderte mehrmals über Lautsprecherdurchsagen auf, die Verstöße zu unterlassen. Nach Abschluss der Versammlung identifizierten die Einsatzkräfte vier teilnehmende Personen und führten Identitätsfeststellungen durch. Bei einem 19-Jährigen fanden die Beamten eine Schreckschusswaffe mit Munition. Diese wurde beschlagnahmt. Während der zweiten Kundgebung zeigte eine nicht zur Versammlung gehörende Person den Hitlergruß und rief laut „Heil Hitler“. Ein verdächtiger Mann wurde von den Einsatzkräften vor Ort festgenommen.

In allen Fällen erstellte die Polizei entsprechende Anzeigen, darunter wegen Verstößen gegen das Sprengstoffgesetz und Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen. Die Ermittlungen dauern an.

Quelle: Presseportal

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