Unbekannte blockierten Autobahn mit Sattelauflieger. Polizei sucht Zeugen. Vorfall als äußerst gefährlich eingestuft, Ermittlungen dauern an.
Autobahn blockiert, Ermittlungen wegen Totschlags

Bremen (ost)
In der Nacht zum Samstag blockierten Unbekannte auf der Autobahn 281 einen Sattelauflieger, sodass alle Fahrstreifen blockiert waren. Die Staatsanwaltschaft und die Polizei Bremen ermitteln wegen eines versuchten Tötungsdelikts und suchen nach Zeugen.
Der Vorfall ereignete sich auf der A 281 in Richtung A 27 zwischen den Anschlussstellen Strom und Seehausen. Einsatzkräfte entdeckten dort einen schwarzen, leeren Sattelauflieger, der über beide Fahrstreifen und den Seitenstreifen stand und die Autobahn vollständig blockierte. Da sich keine Ladung auf dem Auflieger befand, war das Hindernis besonders bei Dunkelheit schwer zu erkennen.
Hinter dem Sattelauflieger mussten bereits mehrere Fahrzeuge anhalten. Ein 64-jähriger Lkw-Fahrer berichtete, dass er den Auflieger erst im letzten Moment bemerkt habe und nur durch eine sofortige Gefahrenbremsung einen Zusammenstoß verhindern konnte. Danach fuhr er sein Fahrzeug ein paar Meter zurück, um andere Verkehrsteilnehmer zu warnen.
Die Polizei Bremen betrachtet den Vorfall als äußerst gefährlich und ermittelt wegen eines versuchten Tötungsdelikts. Die Untersuchungen dauern an.
Zeugen, die in der Nacht zum Samstag in diesem Bereich verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zur Herkunft des Sattelaufliegers geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter 0421 362-3888 zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Bremen für 2022/2023
Die Mordraten in der Region Bremen in Deutschland zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle registriert, von denen 36 gelöst wurden. Es gab insgesamt 40 Verdächtige, darunter 38 Männer und 2 Frauen. 17 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der Mordfälle auf 24, von denen 23 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 29 Verdächtige, darunter 28 Männer und 1 Frau. 13 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 39 | 24 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36 | 23 |
| Anzahl der Verdächtigen | 40 | 29 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 38 | 28 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2 | 1 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 17 | 13 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Bremen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Bremen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 20.878 Unfälle. Davon entfallen 2.922 Unfälle auf Personenschäden, was 14% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 418 Fälle aus, was 2% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel sind mit 151 Fällen (0,72%) zu verzeichnen. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 17.387 Fälle (83,28%). Innerorts ereigneten sich 3.220 Unfälle (15,42%), außerorts (ohne Autobahnen) 73 Unfälle (0,35%) und auf Autobahnen 237 Unfälle (1,14%). Insgesamt gab es 12 Getötete, 329 Schwerverletzte und 3.189 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 20.878 |
| Unfälle mit Personenschaden | 2.922 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 418 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 151 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 17.387 |
| Ortslage – innerorts | 3.220 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 73 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 237 |
| Getötete | 12 |
| Schwerverletzte | 329 |
| Leichtverletzte | 3.189 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








