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Autokorsos bei Fußball-WM in Bremen

Die Polizei Bremen freut sich über friedliche Feierlichkeiten, bittet aber um Einhaltung der Straßenverkehrsregeln für Sicherheit und Ordnung.

Foto: unsplash

Bremen (ost)

Tore, Gefühle und eine ausgelassene Atmosphäre sind einfach Teil einer Fußball-Weltmeisterschaft. Wenn gefeiert wird, sind auch spontane Autokorsos im Bremer Stadtgebiet keine Seltenheit. Die Polizei Bremen freut sich über friedliche und fröhliche Feiern – bittet jedoch um die Einhaltung einiger wichtiger Regeln.

Zusammengefasst: Jubeln ist erlaubt – Akrobatik am Auto nicht.

Auch während eines Autokorsos gelten die Regeln der Straßenverkehrsordnung. Ampeln bleiben rot, wenn sie rot sind, Sicherheitsgurte müssen angelegt sein und ausreichender Abstand zum Vordermann ist Pflicht.

Besonders wichtig: Das Sitzen oder Stehen auf Fahrzeugdächern oder Motorhauben, das Stehen in Fahrzeugen – zum Beispiel in Cabrios -, das Hinauslehnen aus Fenstern oder Schiebedächern sowie das Zufahren auf Personen oder Personengruppen sind gefährlich und verboten.

Wer sein Auto in Fanfarben schmückt, sollte auch darauf achten, dass Fahnen, Spiegelüberzüge oder andere Dekorationen die Sicht nicht beeinträchtigen und sicher befestigt sind. Schließlich soll die Fahne die eigene Mannschaft unterstützen – und nicht plötzlich den nachfolgenden Verkehr stören.

Auch die Hupe ist kein Musikinstrument. Missbräuchliches Hupen, unnötiges Hin- und Herfahren, der Einsatz von Lichthupe oder Warnblinklicht ohne Grund sowie das Blockieren von Straßen oder Kreuzungen können bestraft werden.

Die Polizei Bremen wird mögliche Feierlichkeiten begleiten und für einen sicheren Ablauf sorgen. Unsere Einsatzkräfte werden verantwortungsbewusst handeln, aber bei gefährlichen Situationen oder erheblichen Verkehrsbehinderungen konsequent eingreifen.

Die Polizei Bremen wünscht allen Fußballfans spannende Spiele, viele Gründe zum Feiern und eine sichere Heimfahrt – unabhängig vom Spielausgang.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Bremen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in der Region Bremen insgesamt 20.878 Verkehrsunfälle. Davon waren 2.922 Unfälle mit Personenschaden, was 14% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden waren 418, was 2% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel machten 151 Fälle aus, was 0,72% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 17.387, was 83,28% aller Unfälle ausmacht. In der Ortslage innerorts gab es 3.220 Unfälle (15,42%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 73 (0,35%) und auf Autobahnen 237 (1,14%). Bei den Verkehrsunfällen wurden 12 Menschen getötet, 329 schwer verletzt und 3.189 leicht verletzt.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 20.878
Unfälle mit Personenschaden 2.922
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 418
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 151
Übrige Sachschadensunfälle 17.387
Ortslage – innerorts 3.220
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 73
Ortslage – auf Autobahnen 237
Getötete 12
Schwerverletzte 329
Leichtverletzte 3.189

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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