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Bankmitarbeiterin verhindert Schlimmeres

Eine 89-jährige Frau sollte einen höheren Geldbetrag abheben, um Betrügern zu übergeben. Die aufmerksame Mitarbeiterin alarmierte die Polizei und verhinderte den Betrug.

Foto: unsplash

Bremen (ost)

Ort: Bremen-Findorff, Bereich Weidedamm

Zeit: 22.06.2026, um 13:00 Uhr

Ein Gauner überredete am Montagnachmittag eine 89-jährige Frau aus Findorff am Telefon dazu, einen größeren Geldbetrag von der Bank abzuheben, um ihn den Tätern zu übergeben. Eine Angestellte reagierte vorbildlich und alarmierte die Polizei.

Um 13 Uhr rief ein unbekannter Mann die 89-Jährige aus Weidedamm an und gab sich als Arzt aus. Er behauptete, dass der Sohn der Frau krank sei und ein teures Medikament benötige. Daraufhin ging sie zur Bank, um eine größere Summe Bargeld abzuheben. Die Mitarbeiterin fand dies verdächtig und alarmierte die Polizei, wodurch Schlimmeres verhindert wurde. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Aus diesem Anlass rät die Polizei erneut dazu, sich am Telefon keinesfalls unter Druck setzen zu lassen oder zu überstürzten Entscheidungen zu neigen, egal wie überzeugend die Situation zunächst erscheinen mag. Legen Sie am besten auf, wenn Sie unsicher sind, wer anruft und Sie sich bedrängt fühlen. Kontaktieren Sie Angehörige unter der Ihnen bekannten Nummer. Teilen Sie am Telefon nie persönliche oder finanzielle Informationen mit. Übergeben Sie niemals Geld oder Wertgegenstände an unbekannte Personen! Holen Sie eine Vertrauensperson hinzu oder rufen Sie über den Notruf 110 die Polizei!

Zusätzlich gab es in den letzten Wochen vermehrt Betrüger, die an der Haustür vorgeben, Polizeibeamte zu sein. Auch hier gilt:

Die Polizei wird Sie niemals nach Geld oder Wertgegenständen fragen und um deren Herausgabe bitten. Das tun nur Betrüger. Wenn Sie unsicher sind oder glauben, Opfer eines Betrugsversuchs zu sein: Rufen Sie die Polizei unter der kostenlosen Nummer 110 an. Weitere Tipps und Hinweise erhalten Sie beim Präventionszentrum der Polizei Bremen unter (0421) 362-19003 oder unter www.Polizei.Bremen.de.

Quelle: Presseportal

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