Ein Super-Recognizer der Bundespolizei identifizierte einen mutmaßlichen Gepäck-Dieb am Bremer Hauptbahnhof, nur eine Stunde nach der Tat.
Basel: Super-Recognizer der Bundespolizei stellt Kofferdieb

Bremen (ost)
Bremen Hauptbahnhof, 14. April 2026 / 17:00 Uhr
Am Nachmittag erkannte ein Super-Recognizer der Bundespolizei Bremen am Hauptbahnhof Bremen einen verdächtigen Gepäckdieb. Der Mann wird beschuldigt, den Koffer einer Reisenden aus einem ICE gestohlen zu haben.
Um 16:00 Uhr rief die 20-jährige Geschädigte aus dem ICE nach Basel bei der Bundespolizei in Bremen an und berichtete, dass ihr schwarzer Rollkoffer während des kurzen Stopps in Bremen gestohlen worden sei. Die Bundespolizisten überprüften sofort die Videoaufnahmen vom Gleis und sahen, dass ein junger Mann während des Stopps des Zuges am Hauptbahnhof Bremen in den ICE einstieg. Kurz darauf verließ er den Zug mit dem schwarzen Rollkoffer in der Hand. Die Bundespolizisten leiteten daraufhin die Fahndungsmaßnahmen nach dem Verdächtigen ein.
Nur etwa 60 Minuten später erkannte der Super-Recognizer den 19-jährigen Dieb an einem Kiosk in der Nähe des Bahnhofs und informierte seine uniformierten Kollegen. Diese nahmen den Mann vorläufig fest. Er gab gegenüber den Einsatzkräften an, den Koffer im Auftrag eines Bekannten gestohlen und diesem dann übergeben zu haben. Auch der 20-jährige Bekannte konnte in der Nähe des Bahnhofs gestellt werden, bestritt jedoch jegliche Beteiligung an der Tat. Beide Männer erhielten Strafanzeigen und verließen die Bundespolizeiwache nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen. Die Ermittlungen zum Verbleib des Rollkoffers dauern an.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Bremen für 2022/2023
Die Mordraten in der Region Bremen in Deutschland sind zwischen 2022 und 2023 gesunken. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle registriert, wovon 36 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 40 Verdächtige, darunter 38 Männer und 2 Frauen. 17 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 sank die Zahl der Mordfälle auf 24, von denen 23 gelöst wurden. Es gab insgesamt 29 Verdächtige, davon 28 Männer und 1 Frau. 13 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu hatte die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 39 | 24 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36 | 23 |
| Anzahl der Verdächtigen | 40 | 29 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 38 | 28 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2 | 1 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 17 | 13 |
Quelle: Bundeskriminalamt








