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Bayern: Zwischenfälle beim Fahrradkorso von Werder-Anhängern

Vor dem Heimspiel kam es zu Zwischenfällen mit der Polizei. Ein Radfahrer verursachte einen Unfall mit einer Straßenbahn.

Foto: Depositphotos

Bremen (ost)

Vor dem ersten Heimspiel des SV Werder Bremen gegen Bayer 04 Leverkusen ereigneten sich am Samstagmittag mehrere Vorfälle im Zusammenhang mit einer Fan-Aktion.

Um 12:30 Uhr starteten etwa 600 Anhänger des SV Werder Bremen am Unisee einen gemeinsamen Fahrradkorso in Richtung Weserstadion. Beim Stern durchbrachen einige Teilnehmer zunächst eine Polizeiabsperrung und wurden daraufhin im Bereich des Gustav-Deetjen-Tunnels am Hauptbahnhof von Einsatzkräften gestoppt. Dort kam es vereinzelt zu Zwangsmaßnahmen, da Personen erneut versuchten, eine Polizeikette zu durchbrechen.

Nachdem der Korso fortgesetzt wurde, folgte er nicht mehr der vereinbarten Route. An der Sielwallkreuzung kam es schließlich zu einem leichten Verkehrsunfall zwischen einem Radfahrer aus der Gruppe und einer Straßenbahn. Der Radfahrer schlug daraufhin gegen die Scheibe der Bahn, woraufhin der Fahrer ausstieg. Kurz darauf griffen mehrere Personen den Straßenbahnführer an, der dabei leichte Verletzungen erlitt. Die Polizei griff sofort ein und befreite den Mann unter Anwendung unmittelbaren Zwangs, darunter auch körperliche Gewalt und Schlagstöcke.

Zusätzlich beleidigten Bremer Ultras während des Einsatzes eingesetzte Polizeikräfte aus Bayern, die zur Unterstützung nach Bremen gekommen waren, auf herabwürdigende Weise.

Die Polizei Bremen hat Ermittlungen unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung und Beleidigung aufgenommen. Weitere Untersuchungen sind im Gange.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Bremen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Bremen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 20.878 Unfälle. Davon waren 2.922 Unfälle mit Personenschaden, was 14% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 418 Unfälle aus, was 2% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel beliefen sich auf 151, was 0,72% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle betrugen 17.387, was 83,28% entspricht. Innerhalb der Ortslage gab es 3.220 Unfälle (15,42%), außerorts (ohne Autobahnen) 73 Unfälle (0,35%) und auf Autobahnen 237 Unfälle (1,14%). Insgesamt gab es 12 Getötete, 329 Schwerverletzte und 3.189 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 20.878
Unfälle mit Personenschaden 2.922
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 418
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 151
Übrige Sachschadensunfälle 17.387
Ortslage – innerorts 3.220
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 73
Ortslage – auf Autobahnen 237
Getötete 12
Schwerverletzte 329
Leichtverletzte 3.189

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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