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Bedrohung mit Hammer, Ladenbesitzer angegriffen

Ein 60-jähriger Mann wurde in seinem Geschäft bedroht und angegriffen. Polizei nahm den 32-jährigen Verdächtigen vorläufig fest.

Foto: Depositphotos

Bremen (ost)

Am Mittwochmittag wurde ein Mann im Alter von 60 Jahren in seinem Laden im Ostertor angegriffen und mit einem Fleischhammer bedroht. Die Polizei hat einen 32-jährigen Verdächtigen vorübergehend festgenommen.

Unter dem Vorwand, Gegenstände verkaufen zu wollen, verschaffte sich der Täter Zutritt zu dem bereits verschlossenen Antiquitätenladen am Fedelhören. Im Laden griff der vermeintliche Kunde dann zu einem mitgebrachten Fleischklopfer und bedrohte den Ladenbesitzer damit. Nach einem kurzen Kampf, bei dem er den Besitzer auch erwürgte, gelang es dem 60-Jährigen, nach draußen zu fliehen und um Hilfe zu rufen. Der Angreifer wurde noch im Laden von Einsatzkräften gestellt. In der Zwischenzeit hatte er den Laden durchsucht und unter anderem Goldschmuck gestohlen. Neben dem Hammer führte der 32-Jährige auch ein Messer bei sich. Die Gegenstände wurden ihm abgenommen und als Beweismittel beschlagnahmt. Der 60-Jährige blieb unverletzt.

Der Tatverdächtige wurde vorübergehend festgenommen. Gegen ihn wird wegen Bedrohung, Körperverletzung und Diebstahl ermittelt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Bremen für 2022/2023

Die Mordraten in Bremen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle registriert, wovon 36 aufgeklärt wurden, während im Jahr 2023 nur noch 24 Fälle gemeldet wurden, von denen 23 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen ist ebenfalls gesunken, von 40 im Jahr 2022 auf 29 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 39 24
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36 23
Anzahl der Verdächtigen 40 29
Anzahl der männlichen Verdächtigen 38 28
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2 1
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 17 13

Quelle: Bundeskriminalamt

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