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Behördenkontrollen im Bremer Westen

Polizei schließt illegalen Friseurladen nach behördenübergreifenden Gewerbekontrollen. Mehrere Verstöße festgestellt und geahndet.

Foto: unsplash

Bremen (ost)

Am Mittwoch führten Polizei, Zoll, Gewerbeaufsicht, Ordnungsdienst, Bau- und Finanzamt erneut gemeinsame Gewerbekontrollen im Bremer Westen durch. Während der Kontrollen wurden Kioske, Shops, Cafés und Bars überprüft und es wurden verschiedene Mängel festgestellt. In einem Shop wurde ein illegaler Friseurladen von der Polizei geschlossen.

In Walle, Gröpelingen und Oslebshausen wurden insgesamt 12 Gewerbeobjekte ab 16 Uhr bis in den Abend hinein kontrolliert. Dabei wurden mehrere Ordnungswidrigkeiten wie Steuer- und Finanzverstöße, Hygienemängel, Verstöße gegen Glücksspielauflagen sowie baurechtliche Delikte und mangelhafte Feuerlöscher festgestellt und geahndet. In den Kellerräumen eines Shops in der Waller Heerstraße wurde ein offensichtlich nicht angemeldetes Friseurgeschäft entdeckt. Darüber hinaus gab es verschiedene Verstöße im Bereich der Verkaufsfläche des Shops, weshalb der Verkaufsbetrieb sofort eingestellt wurde. Der Friseurbetrieb wurde ebenfalls aus hygienischen Gründen verboten.

Zusätzlich wurden gleichzeitig Kontroll- und Präsenzmaßnahmen zur Bekämpfung der öffentlich wahrnehmbaren Kriminalität durchgeführt. Die Einsatzkräfte stellten unter anderem Cannabis, Messer, Pfefferspray und einen Teleskopschlagstock sicher. Entsprechende Anzeigen wurden erstellt.

Die Polizei Bremen ist verstärkt im Einsatz und wird diese behördenübergreifenden Maßnahmen gezielt fortsetzen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Bremen für 2022/2023

Die Drogenraten in Bremen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 4819 Fälle registriert, wovon 3884 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 3139, darunter 2847 Männer, 292 Frauen und 1328 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 6761, wobei 5372 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 4197, darunter 3701 Männer, 496 Frauen und 1784 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 4.819 6.761
Anzahl der aufgeklärten Fälle 3.884 5.372
Anzahl der Verdächtigen 3.139 4.197
Anzahl der männlichen Verdächtigen 2.847 3.701
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 292 496
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.328 1.784

Quelle: Bundeskriminalamt

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