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Betrug durch falsche Polizisten

Falsche Polizisten erbeuten Bargeld und Schmuck von Seniorinnen in Findorff und Schwachhausen. Die Polizei Bremen warnt vor dieser Betrugsmasche.

Foto: Depositphotos

Bremen (ost)

Mit erfundenen Legenden haben falsche Polizisten am Freitag in Findorff und in Schwachhausen zwei Seniorinnen um Bargeld und Schmuck gebracht. Die Polizei Bremen ermittelt und warnt vor dieser Betrugsmasche.

Am Freitagmorgen rief ein unbekannter Mann eine 94-jährige Bremerin an und gab sich als Polizeibeamter aus. Er behauptete, die Polizei habe „zwei Ausländer, zwei Rumänen“ festgenommen, bei denen eine Liste mit potenziellen Opfern gefunden worden sei – darunter auch der Name der Seniorin. Durch gezielte Fragen und massiven Druck brachte der Anrufer die Frau dazu, Bargeld in eine Tüte zu packen und aus dem Fenster zu werfen. Ein angeblicher Polizist nahm das Geld vor dem Haus an sich und verschwand.

Am frühen Freitagnachmittag erhielt eine 68-Jährige einen Anruf von einer anonymen Nummer. Auch hier gab sich ein Mann als Polizist aus und erzählte von angeblichen Betrugsfällen in der Nachbarschaft. Der Name der Frau stehe ebenfalls auf einer Liste. Zum „Schutz“ sollten ihre Wertgegenstände sichergestellt werden. Die Bremerin legte daraufhin auf Anweisung des Anrufers ihre hochwertige Armbanduhr in einen Beutel vor ihre Wohnungstür. Kurz darauf erschien ein Mann, nahm die Beute an sich und flüchtete unerkannt.

Die Polizei warnt:

Dem Einfallsreichtum der Täter sind keine Grenzen gesetzt. Geben Sie keine Auskünfte über Ihre finanzielle Situation oder Wertgegenstände am Telefon. Die Polizei wird Sie niemals nach Geld oder Schmuck fragen oder um deren Herausgabe bitten – das tun ausschließlich Betrüger. Legen Sie in solchen Fällen sofort auf und informieren Sie die Polizei über den kostenlosen Notruf 110.

Weitere Informationen finden Sie unter www.polizei.bremen.de

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Bremen für 2022/2023

Die Mordraten in der Region Bremen in Deutschland sind zwischen 2022 und 2023 gesunken. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle von Mord registriert, wovon 36 gelöst wurden. Es gab insgesamt 40 Verdächtige, darunter 38 Männer und 2 Frauen. 17 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 sank die Zahl der Mordfälle auf 24, wovon 23 gelöst wurden. Es gab insgesamt 29 Verdächtige, darunter 28 Männer und 1 Frau. 13 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu hatte die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 39 24
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36 23
Anzahl der Verdächtigen 40 29
Anzahl der männlichen Verdächtigen 38 28
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2 1
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 17 13

Quelle: Bundeskriminalamt

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