Zwei bewaffnete Räuber überfielen einen Kiosk, flüchteten mit Bargeld. Polizei sucht Zeugen. Täterbeschreibung vorhanden.
Bewaffneter Raubüberfall auf Kiosk in Osterholz

Bremen (ost)
Zwei maskierte Männer haben am späten Samstagabend einen Kiosk in der Etelser Straße überfallen. Sie erbeuteten Bargeld und sind auf der Flucht. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.
Um 21:40 Uhr betrat ein vermummter Täter den Kiosk und forderte mit einer Schreckschusswaffe Geld von dem 44-jährigen Angestellten. Der Verkäufer wich zurück und ließ den Räuber das Geld selbst aus der Kasse nehmen. Ein weiterer maskierter Mann hielt währenddessen die Eingangstür offen und bedrohte den Angestellten mit einem Messer. Der 44-Jährige griff nach einem E-Scooter und warf ihn in Richtung der Kassentheke. Der bewaffnete Räuber schoss daraufhin aus kurzer Distanz, traf den Angestellten jedoch nicht. Die Täter flüchteten nach draußen, wo ein weiterer Mann auf einem Mofa wartete. Alle drei fuhren in Richtung Blockdiek davon.
Die Täter werden wie folgt beschrieben: Alle drei sind zwischen 1,65 und 1,75 Meter groß und etwa 20 Jahre alt. Die beiden Männer im Kiosk trugen schwarze Kleidung, schwarze Sturmhauben und Kapuzen über dem Kopf. Der Mann mit dem Messer hatte einen auffälligen Gang. Die Person auf dem Mofa trug eine graue Jacke.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen schweren Raubes aufgenommen. Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Informationen zu den Tätern haben, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0421 362-3888 zu melden.
Die Polizei warnt davor, sich in Gefahr zu begeben. Es ist nicht nötig, Heldentaten zu vollbringen. Merken Sie sich Täterbeschreibungen und Fluchtrichtungen und rufen Sie die 110 an, wenn Sie etwas Verdächtiges bemerken.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Bremen für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in der Region Bremen in Deutschland stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 1036 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 1667 Fälle waren. Von den 712 Verdächtigen im Jahr 2023 waren 644 männlich, 68 weiblich und 394 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 1.036 | 1.667 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 488 | 720 |
| Anzahl der Verdächtigen | 525 | 712 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 476 | 644 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 49 | 68 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 292 | 394 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Bremen für 2022/2023
Die Mordraten in der Region Bremen in Deutschland sind zwischen 2022 und 2023 gesunken. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle registriert, wovon 36 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 40 Verdächtige, darunter 38 Männer und 2 Frauen. 17 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 sank die Zahl der registrierten Fälle auf 24, wovon 23 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 29 Verdächtige, davon 28 Männer und 1 Frau. 13 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu hatte die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten aufgezeichneten Mordfälle in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 39 | 24 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36 | 23 |
| Anzahl der Verdächtigen | 40 | 29 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 38 | 28 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2 | 1 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 17 | 13 |
Quelle: Bundeskriminalamt








