Hoher Einsatzbedarf, keine größeren Schadenslagen. 400 Notrufe, 143 Rettungsdiensteinsätze, 100 Lösch- und Hilfeleistungsdienst-Einsätze. Sicherer Jahreswechsel für Bremen.
Bilanz Feuerwehr Bremen Jahreswechsel 2025/2026

Bremen (ost)
Auch in diesem Jahr gab es für die Feuerwehr Bremen und den Stadtbremischen Rettungsdienst erneut eine hohe Anzahl an Einsätzen. Vor dem Einsatz wurden zusätzliche Einsatzkräfte und -mittel für den Lösch- und Hilfeleistungsdienst sowie den Rettungsdienst geplant. Dazu gehörten insbesondere:
Um 07:34 Uhr brach im Keller eines Jugendzentrums in der Waller Heerstraße in Bremen-Walle ein Feuer aus. 10 Bewohner konnten sich vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte selbstständig ins Freie retten. Der Brand wurde mit einem C-Rohr von zwei Trupps unter Atemschutz schnell gelöscht. Aufgrund der Rauchentwicklung waren umfangreiche Belüftungsmaßnahmen erforderlich. Es gab keine Verletzten bei diesem Einsatz.
Im Laufe des Silvestertages kam es immer wieder zu kleineren Einsätzen. Hauptsächlich handelte es sich um Brände an Mülltonnen oder Containern.
Um 18:33 Uhr brach ein Feuer in der Heizungsanlage eines Einfamilienhauses in der Borchshöher Straße in Bremen-Vegesack aus. Auch dieses Feuer konnte von einem Trupp unter Atemschutz mit einem C-Rohr schnell gelöscht werden. Nachdem der Keller belüftet wurde, konnten die Bewohner wieder in das Gebäude zurückkehren.
Unbekannte Ursachen führten um 18:45 Uhr zu einem Brand auf einem Balkon im dritten Stock eines sechsstöckigen Wohngebäudes in der Konsul-Smidt-Straße in der Bremer Überseestadt. Zur Brandbekämpfung wurde jeweils ein Trupp unter Atemschutz für den Innenangriff und über eine Drehleiter für den Außenangriff eingesetzt. Der Brand beschränkte sich auf den Balkon. Die angrenzende Wohnung war nur leicht verraucht. Es gab auch hier keine Verletzten.
Je näher der Jahreswechsel rückte, desto mehr Notrufe der 112 gingen in der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle ein. Dank der geplanten Personalaufstockung konnten diese schnell bearbeitet und koordiniert werden.
Wie in den Vorjahren gab es auch dieses Jahr keine größeren Schadensereignisse zum Jahreswechsel. In der Zeit von 18:00 Uhr bis 06:00 Uhr mussten rund 400 Notrufe der 112 bearbeitet werden, mit einem deutlichen Anstieg zwischen 00:00 Uhr und 02:00 Uhr.
Der Rettungsdienst war in diesem Zeitraum ähnlich stark beansprucht wie im Vorjahr. Es gab 143 Rettungsdiensteinsätze. Durch unsachgemäße Verwendung von Silvesterfeuerwerk wurden erneut Personen teils schwer verletzt.
Mit 100 Einsätzen im Lösch- und Hilfeleistungsdienst lag die Anzahl auf dem Niveau des Vorjahres. Es gab das typische Spektrum an Einsätzen zum Jahreswechsel mit brennenden Müllbehältern, PKW-Bränden, Balkon- und Fassadenbränden sowie ausgelösten automatischen Brandmeldeanlagen.
Die Feuerwehr Bremen wünscht allen Bremerinnen und Bremern ein frohes, gesundes und sicheres neues Jahr!
Quelle: Presseportal








