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Brand in Farge und Walle

Am Sonntagmorgen brach ein verheerender Kellerbrand in Farge aus, während in Walle ein Feuer in einer Parzelle weitere Einsatzkräfte erforderte.

Foto: Unsplash

Bremen (ost)

In Farge kam es am frühen Sonntagmorgen, 30.08.2026, zu einem schwerwiegenden Feuer im Keller eines siebengeschossigen Wohngebäudes. Während des Einsatzes wurde zusätzliche Feuerwehrunterstützung für einen Brand in einer Parzelle angefordert.

Um 2:40 Uhr gingen die ersten Notrufe über Rauchentwicklung im Wohnblock bei der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle ein. Bei der Ankunft der Freiwilligen Feuerwehr Bremen-Farge bestätigten die Einsatzkräfte die Situation: starken Rauch im Gebäude und mehrere Personen im Haus oder auf den Balkonen.

Gleichzeitig wurden Rettungsmaßnahmen mit einer Drehleiter und Brandbekämpfung mit Atemschutztrupps eingeleitet.

Die Feuerwehrkräfte lokalisierten das Feuer im Keller. Die mühsamen Löscharbeiten erforderten viele Atemschutzgeräteträger. Erst nach einer Stunde war das Feuer unter Kontrolle. Die Nachlöscharbeiten dauerten noch eine Weile an. Durch umfangreiche Belüftungsmaßnahmen konnte der Treppenraum nach und nach vom Rauch befreit werden.

Insgesamt wurden 13 Personen vom Rettungsdienst gesichtet. Vier Patienten erlitten leichte Verletzungen, darunter zwei Feuerwehrleute. Ein Krankenhausaufenthalt war jedoch nicht erforderlich.

Gegen 7 Uhr konnten – nach abschließenden Messungen – die Wohnungen wieder betreten werden. Im Laufe des Sonntags überprüften Feuerwehreinheiten mehrmals das Brandobjekt vor Ort, ohne weitere Feststellungen.

Mehr als 50 Einsatzkräfte waren im Einsatz – hauptsächlich von den Feuer- und Rettungswachen 5 und 6 sowie den Freiwilligen Feuerwehren Bremen-Farge und -Blumenthal.

Während des laufenden Einsatzes in Farge brach plötzlich ein Feuer in einem Parzellengebiet im Bereich Hohweg in Walle aus. Um 5:30 Uhr rückten Einheiten der Feuer- und Rettungswache 1 und der Freiwilligen Feuerwehr Bremen-Neustadt zum Einsatzort aus.

Zwei Autos und Teile eines Parzellengebäudes standen in Flammen. Aufgrund des starken Rauchs wurde zeitweise eine Warnung an die Bevölkerung gesendet. Mit einem massiven Löschangriff konnten die Einsatzkräfte das Feuer unter Kontrolle bringen und gezielt alle Brandherde löschen.

Aufgrund der parallelen Einsatzorte waren die Atemschutzlogistik und Einsatzhygiene besonders gefordert.

Quelle: Presseportal

nf24