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Brand in Horn-Lehe: Gewerbehalle vernichtet

In den frühen Morgenstunden brach ein Feuer in einer Gewerbehalle aus. Der Brand dauerte über 12 Stunden, mit mehr als 100 Einsatzkräften.

Foto: Unsplash

Bremen (ost)

Früh am Morgen (Donnerstag, 07.05.2026) brach ein Feuer in einer Gewerbehalle im Bereich Haferwende aus. Der gesamte Gebäudekomplex wurde durch das Feuer zerstört. Der Feuerwehreinsatz dauerte über 12 Stunden, mit mehr als 100 Einsatzkräften.

Kurz vor 4 Uhr wurde über einen Notruf Brandgeruch und Rauchentwicklung an der Gewerbehalle in Horn-Lehe gemeldet. Bei der Ankunft der ersten alarmierten Einheiten vor Ort wurde bestätigt, dass es sich um einen Großbrand handelte. Betroffen war eine Halle von etwa 30 mal 30 Metern Größe – zuzüglich Anbaubereiche.

Die Einsatzkräfte begannen sofort mit der Brandbekämpfung von zwei Seiten, sowohl über Drehleitern als auch vom Boden aus. Der Zugang zum Gebäude war anfangs schwierig. Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurde eine Warnung an die Bevölkerung herausgegeben. Neben den verschiedenen Löschmaßnahmen wurden zwei weitere Einsatzabschnitte eingerichtet: einer zur Sicherstellung der Wasserversorgung und einer für umfassende Logistikaufgaben.

Das Gebäude wurde als einsturzgefährdet eingestuft, außerdem befanden sich mehrere Druckgasbehälter und andere potenzielle Gefahren in der Halle. Daher setzte die Feuerwehr zur Brandbekämpfung im Inneren ein Löschunterstützungsfahrzeug (LUF) ein. Das LUF ist ein ferngesteuerter Schaum-Wasser-Werfer, der von der Freiwilligen Feuerwehr Bremen-Seehausen eingesetzt wird. Frühzeitig wurde auch ein Abrissbagger von einer Spezialfirma organisiert, um Bauteile abreißen zu können.

Gegen 11 Uhr meldete die Einsatzleitung „Feuer unter Kontrolle“. In der Zwischenzeit klagten Mitarbeiter einer benachbarten Firma über Atemwegsreizungen. Sie wurden vom Rettungsdienst untersucht, eine weitere Behandlung im Krankenhaus war nicht erforderlich.

Mit dem Bagger begann man dann damit, teilweise die Wände an den Außenseiten zu öffnen, um gezielte Nachlöscharbeiten mit mehreren Rohren durchzuführen. Dabei wurde auch immer wieder Brandgut umgelagert und gelöscht. In einem Bereich setzte die Feuerwehr auch Schaummittel zur Brandbekämpfung ein.

Gegen 15:45 Uhr gab die Einsatzleitung dann „Feuer aus“, kurz nach 16 Uhr war der Einsatz beendet.

In der Anfangsphase waren zunächst unter anderem Einheiten der Feuer- und Rettungswache 2 und 7 sowie der Freiwilligen Feuerwehren (FF) Bremen-Borgfeld, -Lehesterdeich und -Oberneuland im Einsatz. Später rückten die FF Seehausen und die Facheinheit Informations- und Kommunikationstechnik an. Zwischenzeitlich wurde die Lage durch die Drohnengruppe der Feuerwehr aus der Luft erkundet.

Während des fortlaufenden Einsatzes waren auch die FF Osterholz, die FF Neustadt, Einheiten der Feuer- und Rettungswache 1, die Facheinheit Verpflegung und zahlreiche Sondereinsatzmittel der Berufsfeuerwehr beteiligt. Die Situation erforderte unter anderem einen erheblichen Einsatz von Schläuchen und Atemschutzgeräten sowie umfassende Maßnahmen der Einsatzhygiene.

Quelle: Presseportal

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