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Brandanschläge auf Wohnhaus in Sebaldsbrück

Die Kriminalpolizei ermittelt nach zwei Brandstiftungen. Täter warfen Molotowcocktails gegen Hauswand, flüchteten zu Fuß. Keine Verletzten, nur Rußablagerungen.

Foto: Depositphotos

Bremen (ost)

Die Kriminalpolizei ermittelt nach zwei versuchten schweren Brandstiftungen an einem Wohnhaus in Bremen-Sebaldsbrück.

Am 23. Juli, gegen 23 Uhr, warfen zwei bisher unbekannte Täter zwei Molotowcocktails gegen eine Hauswand in der Zeppelinstraße. Vorbeifahrende Zeugen beobachteten die Tat und machten durch Hupen auf das Feuer aufmerksam. Die Täter flüchteten danach zu Fuß in eine unbekannte Richtung. Das Feuer wurde von Anwohnern gelöscht, die Feuerwehr musste nicht eingreifen. Es entstanden Rußablagerungen an der Fassade, aber es gab keine größeren Gebäudeschäden. Es wurde niemand verletzt.

In der vergangenen Nacht, etwa zur gleichen Zeit, hörte ein Zeuge einen lauten Knall. Als er aus dem Fenster schaute, sah er eine etwa einen Meter hohe Flamme im Kiesbett vor dem genannten Haus, die kurz darauf kleiner wurde und von alarmierten Polizeikräften gelöscht werden konnte. Der Anwohner beobachtete außerdem zwei Personen, die vom Tatort wegrannten.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Bremen für 2022/2023

Die Mordraten in Bremen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle registriert, wovon 36 aufgeklärt wurden, während es im Jahr 2023 nur noch 24 Fälle gab, von denen 23 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank ebenfalls von 40 im Jahr 2022 auf 29 im Jahr 2023. In Bremen waren mehr männliche Verdächtige (28) als weibliche (1) und die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen betrug 13 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 39 24
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36 23
Anzahl der Verdächtigen 40 29
Anzahl der männlichen Verdächtigen 38 28
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2 1
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 17 13

Quelle: Bundeskriminalamt

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