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Brandstiftung in der Überseestadt

Nach einem Brand in einem Schulungszentrum eines Unternehmens in der Überseestadt wurde ein Bekennerschreiben veröffentlicht. Der Staatsschutz ermittelt wegen Brandstiftung.

Foto: Depositphotos

Bremen (ost)

Nach dem Brand in einem Schulungszentrum eines Unternehmens in der Überseestadt, siehe hierzu auch die Pressemeldung 150, ist auf einer linksextremistischen Internetplattform ein Bekennerschreiben veröffentlicht worden. Das Schreiben wird derzeit als authentisch eingestuft. Bremens Innensenatorin Dr. Eva Högl verurteilt die Tat.

In der Nacht zu Sonntag hatte ein Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes während seiner Kontrollfahrt festgestellt, dass zwei Fahrzeuge auf dem Firmengelände in der Straße Am Holzhafen bereits in Vollbrand standen. Vor Ort stellten die Einsatzkräfte zudem ein Feuer im Treppenhaus des Schulungszentrums fest. Die Feuerwehr löschte die Brände. Personen wurden nicht verletzt, es entstand jedoch erheblicher Sachschaden im sechsstelligen Bereich. In dem im Internet veröffentlichten Schreiben bekennen sich Unbekannte zu der Tat und begründen den Anschlag politisch.

Bremens Innensenatorin Dr. Eva Högl äußerte sich deutlich: „Ich verurteile den Brandanschlag auf ein Bremer Unternehmen auf das Schärfste. Politisch begründete Gewalt ist durch nichts zu rechtfertigen – egal aus welcher Richtung sie kommt. Dass sich die Täter in einem Bekennerschreiben als Kämpfer für eine bessere Welt inszenieren, macht die Tat nicht weniger gefährlich und nicht weniger verwerflich. Unsere Sicherheitsbehörden werden alles daransetzen, die Verantwortlichen zu ermitteln und zur Rechenschaft zu ziehen.“

Der Staatsschutz ermittelt wegen Brandstiftung. Zeugen, die in der Straße Am Holzhafen oder in der näheren Umgebung verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter 0421 362-3888 zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Bremen für 2022/2023

Die Mordraten in der Region Bremen in Deutschland sind zwischen 2022 und 2023 gesunken. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle registriert, wovon 36 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 40 Verdächtige, darunter 38 Männer und 2 Frauen. 17 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 sank die Zahl der Mordfälle auf 24, von denen 23 gelöst wurden. Es gab insgesamt 29 Verdächtige, darunter 28 Männer und 1 Frau. 13 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Mordfälle in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 39 24
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36 23
Anzahl der Verdächtigen 40 29
Anzahl der männlichen Verdächtigen 38 28
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2 1
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 17 13

Quelle: Bundeskriminalamt

Cybercrime-Statistiken in Bremen für 2022/2023

Die Cyberkriminalitätsraten in Bremen sind zwischen 2022 und 2023 gesunken. Im Jahr 2022 wurden 3473 Fälle von Cyberkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 2972 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 394 im Jahr 2022 auf 399 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 213 im Jahr 2022 auf 252 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 170 männlich, 82 weiblich und 86 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu wurden im Jahr 2023 in der Region Berlin die meisten Fälle von Cyberkriminalität in Deutschland registriert – insgesamt 22125 Fälle.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 3.473 2.972
Anzahl der aufgeklärten Fälle 394 399
Anzahl der Verdächtigen 213 252
Anzahl der männlichen Verdächtigen 154 170
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 59 82
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 64 86

Quelle: Bundeskriminalamt

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