Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Bremen vom 02.03.2026
Bremen: Aktuelle Blaulichtmeldungen am 02.03.2026

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.
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POL-HB: Nr.: 0154 --Schüsse und Verletze - Polizeieinsätze in der Überseestadt und der Neustadt--
Bremen (ost)
Ort: Bremen-Walle/Neustadt, OT Überseestadt/Huckelriede, Konsul-Smidt-Straße/Kornstraße Zeit: 01.03.2026, 17:35 Uhr und 23:20 Uhr
Am Sonntagabend wurde zunächst ein 43-jähriger Mann in der Überseestadt durch Schüsse verletzt. Kurz darauf wurde in der Neustadt auf einen 42-Jährigen geschossen. Die Polizei war mit starken Kräften vor Ort und sucht nach Zeugen.
Um 17:35 Uhr meldeten mehrere Anrufer über den Notruf der Polizei, dass in der Konsul-Smidt-Straße Schüsse gehört wurden. Die Einsatzkräfte waren schnell zur Stelle und fanden den 43-jährigen Mann am Boden liegend vor. Er hatte Schusswunden in beiden Beinen und blutete stark. Die Polizisten leisteten sofort Erste Hilfe und stoppten die Blutung mit einem Tourniquet. Rettungskräfte brachten den verletzten Mann ins Krankenhaus. Sein Zustand war lebensbedrohlich. Währenddessen sperrten die Einsatzkräfte den Bereich ab und sicherten umfangreiche Spuren, während sie Zeugen befragten. Die Zeugen konnten einen dunkel gekleideten Mann weglaufen sehen.
Etwas später, gegen 23:20 Uhr, wurden Polizeieinsatzkräfte in die Kornstraße gerufen, da dort ein Mann mit einer Schusswunde am Fuß gefunden wurde. Der 42-jährige Mann wurde in der Nähe eines Lokals entdeckt. Auch hier leisteten die Polizisten Erste Hilfe und brachten den Mann ins Krankenhaus. Er berichtete, dass er zuvor einen Streit zwischen zwei Männern beobachtet hatte und schlichten wollte. Dann fielen Schüsse und er wurde getroffen. Der 42-Jährige gab an, dass er die Männer nicht kannte und sie auch nicht beschreiben konnte. Auch hier wurden umfangreiche Spuren gesichert und Zeugen befragt.
Die Staatsanwaltschaft und die Polizei ermitteln in beiden Fällen wegen versuchter Tötungsdelikte. Es wird intensiv untersucht, ob die beiden Vorfälle zusammenhängen. Hinweise werden vom Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0421 362-3888 entgegengenommen.
Für weitere Fragen wenden Sie sich bitte an die Staatsanwaltschaft Bremen.
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Pressestelle Polizei Bremen
Bastian Demann
Telefon: 0421 362-12114
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BPOL-HB: Knapp 15 Monate nach der Tat - Super-Recognizer der Bundespolizei erkennt Gewalttäter wieder
Bremen (ost)
Hauptbahnhof Bremen, 27.02.2026 / 15:30 Uhr
Am Freitagnachmittag hat ein Super-Erkennungsbeamter der Bremer Bundespolizei im Bremer Hauptbahnhof einen Verdächtigen einer schweren Körperverletzung erkannt. Fast 15 Monate lang wurde nach dem bisher unbekannten Mann gesucht.
Der 18-Jährige wurde von einem verdeckten Ermittler, der über außergewöhnliche Fähigkeiten in der Gesichtserkennung verfügt, im Personentunnel des Hauptbahnhofs entdeckt. Er soll Ende November 2024 zusammen mit mindestens einem weiteren Täter den Geschädigten zunächst im RE 9 nach Osnabrück beleidigt haben. Später sollen die beiden ihr Opfer am Bahnhof in Kirchweyhe mehrmals ins Gesicht geschlagen haben und dann geflohen sein (siehe Pressemitteilung der Bundespolizei Bremen vom 11.12.2024 um 13:10 Uhr).
Videomaterial aus dem Bremer Hauptbahnhof wurde von den Unbekannten gesichert. Dies führte nun nach fast 15 Monaten dazu, dass der Super-Erkennungsbeamte einen der jungen Männer am Freitag wiedererkannte und seine uniformierten Kollegen informierte. Die Bundespolizisten nahmen den 18-Jährigen kurz darauf am Bahnsteig vorläufig fest.
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Bundespolizeiinspektion Bremen
Pressestelle
Juliane Hartwich
Telefon: 0421 16299 - 6102
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BPOL-HB: Mehr Glück als Verstand - Betrunkener Fahrradfahrer stürzt vor einem Regionalzug ins Gleis
Bremen (ost)
Bf. Schwarmstedt, 27.02.2026 / 22:45 Uhr
Spät am Freitagabend fuhr ein scheinbar stark alkoholisierter 66-Jähriger in der Nähe des Bahnhofs Schwarmstedt auf einem Weg, der parallel zur Bahnstrecke von Hannover nach Buchholz verlief. Als er schließlich ins Gleisbett stürzte, hatte er Glück im Unglück: Der Lokführer eines herannahenden Regionalzuges konnte noch rechtzeitig bremsen. Die Uelzener Bundespolizei ermittelt nun gegen den Fahrradfahrer aus Schwarmstedt.
Um 22:45 Uhr bemerkte der Zugführer des Start-Reisezugs 14436 den offensichtlich alkoholisierten Radfahrer. Dieser fuhr in Zickzacklinien entlang der Gleise. Als er plötzlich die Kontrolle über sein Fahrrad verlor und über den Grünstreifen in Richtung der Gleise fuhr, leitete der Lokführer die Schnellbremsung seines Zuges ein. Der Radfahrer geriet ins Gleisbett, stürzte und blieb mit dem Kopf auf dem Schienenstrang liegen. Durch die bereits eingeleitete Schnellbremsung des Zuges, der in diesem Bereich mit ca. 50 - 60 km/h unterwegs war, kam dieser noch rechtzeitig vor der verunfallten Person zum Stehen. Der Mann musste mit mehreren Platz- und Schürfwunden am Kopf zur weiteren Behandlung in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht werden.
Während der Sachverhaltsaufnahme durch die Uelzener Bundespolizisten war das Gleis bis zum 28.02.2026 um 00:28 Uhr gesperrt. Dadurch kam es bei vier Zügen zu erheblichen Zugverspätungen, die sich insgesamt auf nahezu 400 Minuten summierten. Die Reisenden im Zug blieben unverletzt, mussten ihre Reise jedoch mit Taxis fortsetzen. Dem 66-jährigen Schwarmstedter droht nun eine Strafanzeige wegen des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr.
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Bundespolizeiinspektion Bremen
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POL-Bremerhaven: Fußgängerin bei Unfall leicht verletzt
Bremerhaven (ost)
Am Samstagabend, dem 28. Februar, wurde der Polizei Bremerhaven ein Verkehrsunfall im Stadtnorden gemeldet.
Um etwa 20.40 Uhr übersah ein Autofahrer beim Abbiegen vom Mecklenburger Weg in den Rotdornweg anscheinend eine 70-jährige Fußgängerin mit ihrem Hund. Diese wurde bei der Kollision leicht verletzt. Der 64-jährige Fahrer behauptete, dass er mit angemessener Geschwindigkeit unterwegs war. Nach dem Zusammenstoß kümmerte er sich sofort um die Frau und ihren Hund. Er rief auch den Rettungsdienst an. Als die Rettungskräfte eintrafen, saß die Frau mit einer Kopfverletzung im Auto. Die Beamten versorgten die Frau bis zum Eintreffen der Feuerwehr. Sie wurde zur weiteren Behandlung mit einem Rettungswagen der Feuerwehr Bremerhaven in ein Krankenhaus gebracht. Zum Glück wurde dem Hund nichts passiert und er konnte unversehrt von einem Familienmitglied abgeholt werden. Die Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Körperverletzung in diesem Fall.
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Polizei Bremerhaven
Telefon: 0471/9531401
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POL-Bremerhaven: Mann offenbar nach Auseinandersetzung verletzt - Polizei sucht Zeugen
Bremerhaven (ost)
Am Samstagmorgen, den 28. Februar, wurde die Polizei Bremerhaven zu einem verletzten Individuum im Stadtteil Lehe gerufen.
Ein Bürger hatte um 06.40 Uhr eine verletzte Person in der Fritz-Reuter-Straße gemeldet. Ein Rettungswagen der Feuerwehr Bremerhaven und Polizeikräfte eilten daraufhin zur Einsatzstelle. Sie trafen auf einen 41-jährigen Mann, der sichtlich Verletzungen am gesamten Körper aufwies. Er konnte zunächst keine Angaben zum Vorfall machen. Seine Verletzungen waren zwar ernst, aber nicht lebensbedrohlich. Er wurde mit dem Rettungswagen zur weiteren Behandlung in ein Bremerhavener Krankenhaus gebracht. Die Beamten sicherten am Einsatzort Hinweise auf ein mögliches Verbrechen.
Die Polizei führt Ermittlungen durch und bittet alle Personen, die Informationen zum Vorfall haben, sich unter der Telefonnummer 0471/953-4444 zu melden.
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Polizei Bremerhaven
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POL-HB: Nr.: 0156--Einbrecher in Haft--
Bremen (ost)
Am Sonntagnachmittag haben Polizeibeamte in Bremen einen 55-jährigen Mann festgenommen, der zuvor in eine Wohnung in Walle eingebrochen war. Er hatte seine Beute noch bei sich. Gegen den Mann wurde ein Haftbefehl erlassen.
Der Einbrecher gelangte über den Gemeinschaftsgarten in die Erdgeschosswohnung eines Mehrfamilienhauses in der Auguststraße. Dort brach er die Scheibe einer Terrassentür ein und gelangte so in die Wohnung. Als die 33-jährige Mieterin den Eindringling überraschte, flüchtete er nach draußen mit einem Laptop. Dank einer guten Beschreibung des Täters konnte er kurz darauf von den Einsatzkräften in der Nähe des Tatorts mit seiner Beute festgenommen werden.
Der Mann wurde verhaftet und zur Polizeiwache gebracht. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bremen erließ ein Richter einen Haftbefehl gegen ihn. Die Ermittlungen wegen Einbruchdiebstahls dauern an.
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Franka Haedke
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POL-HB: Nr.: 0153--Polizei ahndet Verstöße in der Überseestadt--
Bremen (ost)
Nach Beschwerden von Bewohnerinnen und Bewohnern überprüfte die Polizei am Wochenende Autofahrer in der Überseestadt und bestrafte Verstöße.
Die Anwohnerschaft hatte sich abends über Lärmbelästigungen durch laute Motorengeräusche und auffällige Fahrmanöver im Bereich des Kommodore-Johnson-Boulevards beschwert. Zusätzlich berichteten die Anwohner, dass ihre Kinder aufgrund des anhaltenden Lärms, verursacht durch kontinuierliches Hupen und das schnelle Beschleunigen von Autos und Motorrädern, kaum zur Ruhe kommen und nachts nicht schlafen können.
Daraufhin stellten die Polizeikräfte zahlreiche leistungsstarke Fahrzeuge fest, die in einer Kolonne den Kommodore-Johnson-Boulevard befuhren. Bei nachfolgenden Kontrollen gaben die Fahrer an, dass es sich um einen beliebten Treffpunkt handele, der bei gutem Wetter gerne besucht werde und man auf der Suche nach einem Parkplatz sei. Da jedoch genügend freie Parkplätze vorhanden waren, wurden sie ausdrücklich aufgefordert, verfügbare Parkplätze ordnungsgemäß zu nutzen. Parkverstöße wurden konsequent geahndet.
Zusätzlich fanden verkehrserzieherische Gespräche statt. Auffällig war die relativ hohe Anzahl an Fahrzeugen, bei denen entweder vorne oder hinten kein amtliches Kennzeichen angebracht war. Entsprechende Verstöße wurden durch die Einleitung von Bußgeldverfahren verfolgt. Die Kontrollmaßnahmen dauerten auch deshalb erheblich länger an, da die Mehrheit der kontrollierten Personen keine Ausweisdokumente bei sich hatte und ihre Identität anderweitig festgestellt werden musste.
Durch die verstärkte Präsenz über mehrere Stunden und konsequente Ahndung von Verkehrsverstößen reduzierte sich die Anzahl der Fahrzeuge deutlich. Dies werden wir auch in Zukunft fortsetzen.
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Franka Haedke
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POL-HB: Nr.: 155 --Brandstiftung in der Überseestadt - Bekennerschreiben aufgetaucht--
Bremen (ost)
Nach dem Brand in einem Schulungszentrum eines Unternehmens in der Überseestadt, siehe hierzu auch die Pressemeldung 150, ist auf einer linksextremistischen Internetplattform ein Bekennerschreiben veröffentlicht worden. Das Schreiben wird derzeit als authentisch eingestuft. Bremens Innensenatorin Dr. Eva Högl verurteilt die Tat.
In der Nacht zu Sonntag hatte ein Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes während seiner Kontrollfahrt festgestellt, dass zwei Fahrzeuge auf dem Firmengelände in der Straße Am Holzhafen bereits in Vollbrand standen. Vor Ort stellten die Einsatzkräfte zudem ein Feuer im Treppenhaus des Schulungszentrums fest. Die Feuerwehr löschte die Brände. Personen wurden nicht verletzt, es entstand jedoch erheblicher Sachschaden im sechsstelligen Bereich. In dem im Internet veröffentlichten Schreiben bekennen sich Unbekannte zu der Tat und begründen den Anschlag politisch.
Bremens Innensenatorin Dr. Eva Högl äußerte sich deutlich: "Ich verurteile den Brandanschlag auf ein Bremer Unternehmen auf das Schärfste. Politisch begründete Gewalt ist durch nichts zu rechtfertigen - egal aus welcher Richtung sie kommt. Dass sich die Täter in einem Bekennerschreiben als Kämpfer für eine bessere Welt inszenieren, macht die Tat nicht weniger gefährlich und nicht weniger verwerflich. Unsere Sicherheitsbehörden werden alles daransetzen, die Verantwortlichen zu ermitteln und zur Rechenschaft zu ziehen."
Der Staatsschutz ermittelt wegen Brandstiftung. Zeugen, die in der Straße Am Holzhafen oder in der näheren Umgebung verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter 0421 362-3888 zu melden.
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Pressestelle
Nils Matthiesen
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Redaktioneller Hinweis: Unser Liveticker basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.








