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Bremen: Aktuelle Blaulichtmeldungen am 22.05.2026

Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Bremen vom 22.05.2026

Foto: unsplash

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.

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22.05.2026 – 17:48

FW Bremerhaven: Gasaustritt in Bremerhaven-Lehe

Bremerhaven (ost)

Heute Nachmittag meldeten Passanten der Feuerwehr Bremerhaven Gasgeruch an einem Gebäude in der Hafenstraße. Aufgrund dieser Information machten sich die Einsatzkräfte der Feuerwehr Bremerhaven auf den Weg zur gemeldeten Adresse. An der Einsatzstelle vor dem leerstehenden Gebäude wurde bereits eine hohe Konzentration von Gas festgestellt. Aus Sicherheitsgründen wurde der Verkehr um den Einsatzort gesperrt und benachbarte Gebäude evakuiert. Während der Erkundung im Gebäude wurden weitere Messungen durchgeführt. Der Gasaustritt wurde durch eine defekte Gasleitung im Keller verursacht. Der Energieversorger Wesernetz stellte die Gaszufuhr auf der Straße ab und belüftete das gesamte Gebäude mit Überdruck, bis kein Gas mehr nachgewiesen werden konnte. Während des Einsatzes waren die Hafenstraße und Teile der Lessingstraße vollständig gesperrt. Insgesamt waren 20 Einsatzkräfte der Feuerwehr Bremerhaven beteiligt.

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Feuerwehr Bremerhaven

einsatzbezogene Pressearbeit:
Einsatzleitdienst
Telefon: +49 (0) 471 - 1421 0 (24/7)

allgemeine Presseanfragen:
Sprecher der Feuerwehr
Telefon: +49 (0) 471 - 590 1312
E-Mail: presse-feuerwehr@magistrat.bremerhaven.de

22.05.2026 – 14:17

POL-Bremerhaven: Eishockey-Clubs im Blick: Szenekundige Beamte der Polizei aus ganz Deutschland für Workshop in Bremerhaven zu Gast

Bremerhaven (ost)

Die Polizei Bremerhaven hatte in dieser Woche Besuch aus verschiedenen anderen Bundesländern: In der Hafenstadt fand ein Treffen der sogenannten Szenekundigen Beamten (SKB) statt, die für die Clubs der Deutschen Eishockeyliga (DEL) zuständig sind.

Szenekundige Beamte sind speziell geschulte Polizistinnen und Polizisten, die vor allem im Umfeld von Sportveranstaltungen eingesetzt werden. Dies kann neben den oberen Fußballligen auch andere Sportarten wie Eishockey umfassen. Ihr Hauptziel ist die Deeskalation und Gefahrenabwehr durch gezielte Beobachtung und Begleitung von Fangruppen.

Die SKB unterstützen die Polizeieinsatzleitung bei den Spielen und stehen in engem Kontakt mit den Vereinen. Sie halten auch Kontakt zu den Fanbeauftragten der Clubs und sind Ansprechpartner für Fans im Allgemeinen. Bei Auswärtsspielen begleiten die SKB der Gastmannschaft "ihre" Fans zum Stadion des Gegners und tauschen sich vor Ort mit den dortigen SKB aus.

Daher ist es wichtig, dass sich die Beamten untereinander kennen, über relevante Themen sprechen und erfahren, welche Herausforderungen und Lösungen es an anderen Vereinsstandorten gibt. Von Montag bis Mittwoch, 18. bis 20. Mai, kamen 30 Beamte aus fast allen 14 DEL-Standorten zum SKB-Workshop nach Bremerhaven. Unter anderem waren Polizisten aus Berlin, München, Köln und Frankfurt zu Gast. Auch Beamte aus Krefeld (Aufsteiger) und Rosenheim (DEL2) waren dabei. Vertreter der Deutschen Eishockeyliga und der Staatsanwaltschaft Bremerhaven sowie der Leiter der Schutzpolizei der Ortspolizeibehörde Bremerhaven nahmen an dem Treffen teil.

Ein wichtiges Thema des Austauschs war die zunehmende Überschneidung der Fanszenen von Fußball- und Eishockeyclubs und die daraus resultierenden Herausforderungen für die Polizei. Weitere Themen des Workshops waren Besucherzahlen, Straftaten im Zusammenhang mit Eishockeyspielen, die Handhabung von Stadionverboten, besondere Begegnungen in der vergangenen Saison und ein Ausblick auf die kommende Spielzeit.

Am Dienstag erhielten die Teilnehmer eine ausführliche Führung durch die vergleichsweise kleine Bremerhavener Eisarena und ihre Katakomben. Während die Kölner Haie beispielsweise vor bis zu 18.700 Fans spielen, bietet die Bremerhavener Halle nur knapp 4700 Plätze. Daher sind auch die Abläufe an den Standorten für die Polizei sehr unterschiedlich, was zu vielen Gesprächen führte.

Am Ende waren sich alle Teilnehmer einig, dass der Austausch von Erfahrungen und Wissen sowie das persönliche Kennenlernen sehr wichtig sind und eine länderübergreifende konstruktive und effektive Zusammenarbeit ermöglichen.

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Polizei Bremerhaven
Telefon: 0471 953-1400
E-Mail: presse@polizei.bremerhaven.de
https://www.polizei.bremerhaven.de/

22.05.2026 – 12:20

POL-HB: Nr.: 0339 --Polizei und Staatsanwaltschaft gehen gegen rechtsextremistische Chatgruppen vor--

Bremen (ost)

Im Zuge fortlaufender Untersuchungen gegen die rechtsextreme Gruppe "weserems.aktion" hat die Polizei am Donnerstag erneut mehrere Wohnungen in Bremen und Niedersachsen durchsucht. Dabei wurden zahlreiche Datenträger, Waffen und rechtsextremistisches Propagandamaterial beschlagnahmt.

Schon im August 2025 hatte die Bremer Polizei mit einem umfangreicheren Einsatz Wohnungen von vermuteten Mitgliedern der Gruppierung durchsucht. Ziel der Maßnahmen war es, weitere Straftaten der gewaltbereiten Szene zu verhindern und Beweise zu sammeln. Bei einem Verdächtigen fanden die Ermittler auf einem Handy mehrere Chatgruppen mit teilweise strafrechtlich relevanten Inhalten.

Die aktuellen Untersuchungen richten sich gegen insgesamt neun Verdächtige im Alter von 15 bis 24 Jahren. Ihnen wird vorgeworfen, in den Messenger-Chatgruppen strafbare Inhalte verbreitet zu haben. Darunter fallen unter anderem rechtsextreme Bilder, Aufkleber und Nachrichten mit Hakenkreuzen, Hitlergrüßen sowie rassistische und volksverhetzende Inhalte. Zudem wurden pornografische und gewaltverherrlichende Inhalte festgestellt.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erließ das Amtsgericht Durchsuchungsbeschlüsse für insgesamt neun Objekte - sechs in Bremen und drei in Niedersachsen. Ermittler und Spezialkräfte durchsuchten die Wohnungen am Donnerstag. Sieben Verdächtige wurden dabei angetroffen.

Die Einsatzkräfte stellten unter anderem digitale Geräte, mehrere Messer, eine Schreckschusspistole, eine Softairwaffe sowie Propagandamaterial sicher.

Die Ermittlungen sind noch im Gange. Derzeit werden die beschlagnahmten Datenträger analysiert und mögliche Verbindungen zu rechtsextremen Jugendgruppen überprüft.

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Pressestelle Polizei Bremen
Pressestelle
Nils Matthiesen
Telefon: 0421 361-12114
http://www.polizei.bremen.de
http://www.polizei-beratung.de

22.05.2026 – 11:10

POL-Bremerhaven: Verfassungswidriges Symbol an Haustür geschmiert

Bremerhaven (ost)

Gestern, am 21. Mai, haben Unbekannte ein verfassungswidriges Zeichen an einer Tür in Bremerhaven-Lehe hinterlassen. Das Symbol war ungefähr so groß wie eine Postkarte. Die Tat fand vermutlich zwischen 9.40 und 10.05 Uhr in der südlichen Fritz-Reuter-Straße statt. Die Polizei untersucht den Vorfall und bittet um Hinweise unter 0471/953-4444.

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Polizei Bremerhaven
Telefon: 0471 953-1404
E-Mail: presse@polizei.bremerhaven.de
https://www.polizei.bremerhaven.de/

22.05.2026 – 10:10

POL-HB: Nr.: 0338--Polizei schließt Kiosk und Restaurant nach Kontrollen--

Bremen (ost)

Am Donnerstag führte die Polizei Bremen zusammen mit dem Ordnungsamt, dem Zoll, dem Finanzamt, der Landeshauptkasse und der Lebensmittelüberwachung Kontrollen im Bahnhofsquartier und im Viertel durch. Während dieser Zeit wurden Kioske, Imbisse, Restaurants und Bars überprüft und es wurden teilweise schwerwiegende Mängel festgestellt. Die Polizei konnte auch Erfolge im Kampf gegen Drogen- und Straßenkriminalität verbuchen.

Insgesamt wurden 16 Lokalitäten rund um den Bahnhof und das Steintorviertel ins Visier der Einsatzkräfte genommen. Dabei wurden Verstöße gegen das Jugendschutzgesetz, Hygienemängel, Baumängel, abgelaufene Lebensmittel, fehlende Ausschankgenehmigungen und fehlende Preisaushänge festgestellt und geahndet. Ein Kiosk und ein Gastrobetrieb mussten aufgrund erheblicher Mängel sofort von der Polizei geschlossen werden.

Zusätzlich führten Polizisten, auch in zivil, Maßnahmen zur Bekämpfung der Drogenkriminalität im Bahnhofsquartier und Steintor durch. Bei den umfangreichen Kontrollen wurden mehrere Strafanzeigen erstellt, unter anderem wegen Kokain, Cannabis und Bargeld, sowie Straßenhändler festgenommen. Außerdem wurden mehrere Platzverweise ausgesprochen.

Die Polizei Bremen setzt sich seit vielen Wochen und Monaten verstärkt für die Bekämpfung der Straßenkriminalität ein und wird diese Bemühungen gemeinsam mit anderen Sicherheitsbehörden fortsetzen.

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Pressestelle Polizei Bremen
Franka Haedke
Telefon: 0421/362-12114
Fax: 0421/362-3749
http://www.polizei.bremen.de
http://www.polizei-beratung.de

Redaktioneller Hinweis: Unser Liveticker basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

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