Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Bremen vom 24.06.2026
Bremen: Aktuelle Blaulichtmeldungen am 24.06.2026

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.
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POL-Bremerhaven: Streit im Parzellengebiet endet im Krankenhaus
Bremerhaven (ost)
Ein aufmerksamer Passant bemerkte spät am Dienstagabend, dem 23. Juni, in der Jahnstraße in Bremerhaven-Lehe einen verletzten Mann. Der Zeuge informierte sofort die Einsatzkräfte. Bei dem alkoholisierten Opfer stellten die Polizeibeamten Verletzungen im Kopf- und Schulterbereich fest. Er wurde mit dem Rettungsdienst der Feuerwehr Bremerhaven in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht, um weitere medizinische Behandlungen zu erhalten. Nach bisherigen Erkenntnissen kam es gegen 23.45 Uhr auf einem Grundstück nach einer Feier im Freundeskreis zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Männern. Während des Streits soll ein 40-jähriger Mann von einem 42-jährigen Mann geschlagen worden sein. Der mutmaßliche Täter war nicht mehr vor Ort zu finden. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung aufgenommen.
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Polizei Bremerhaven
Pressestelle
Telefon: 0471 / 953-1403
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FW-HB: Folgemeldung zum Feuer in der Martinistraße
Bremen-Altstadt (ost)
Seit Montagmittag, dem 22.06.2026, ist die Feuerwehr und verschiedene Gewerke bei einem Dachstuhlbrand in der Martinistraße im Einsatz. Link: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/130368/6300073. Die Maßnahmen dauern auch am Mittwoch noch an.
Der Rückbau des Dachstuhls begann in der Nacht von Montag auf Dienstag und wird von den erforderlichen Löschmaßnahmen begleitet. Zwei Mobilkräne einer Spezialfirma sind mittlerweile im Einsatz. Baustoffe und Teile des Dachstuhls sowie der Photovoltaikanlage werden sicher zu Boden gebracht. Die Feuerwehr arbeitet seit dem frühen Dienstagmorgen mit reduzierter Mannschaftsstärke. Etwa 60 Einsatzkräfte waren kontinuierlich vor Ort tätig. Aus Sicherheitsgründen wurden die Arbeiten in der Nacht zum Mittwoch vorübergehend eingestellt. Eine Brandwache überwachte die Einsatzstelle. Seit dem frühen Mittwochmorgen werden die Lösch- und Abrissarbeiten fortgesetzt.
Aufgrund der hohen Temperaturen ist der Einsatz für die Feuerwehr Bremen personell und logistisch eine große Herausforderung. Die Einsatzkräfte müssen häufiger als üblich ausgetauscht und mit ausreichend Getränken versorgt werden.
Die genaue Dauer des Einsatzes ist derzeit nicht absehbar. Die Einsatzleitung geht davon aus, dass die Maßnahmen über die kommende Nacht hinaus fortgesetzt werden.
Gemeinsam mit der Polizei und den beteiligten Gewerken wurden die Absperrungen so weit eingerichtet, dass die Geschäfte und Restaurants in der Umgebung des Brandortes wieder aus allen Richtungen zu Fuß erreichbar sind. Weitere Informationen zur aktuellen Lage vor Ort folgen in Kürze.
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Feuerwehr Bremen
Andreas Desczka
Einsatzpressesprecher
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BPOL-HB: Vermisste Minderjährige leisten Widerstand gegen Bundespolizisten
Bremen (ost)
Bremen Hauptbahnhof, 23. Juni 2026 / 07:00 Uhr
Am Dienstagmorgen schienen drei junge Mädchen im Bremer Hauptbahnhof zunächst Hilfe zu benötigen. Sie riefen mehrmals den Polizeinotruf an, ohne jedoch den Grund für ihre vermeintliche Notlage zu nennen.
Die Bundespolizei wurde alarmiert und fand kurz darauf in der Haupthalle des Bremer Hauptbahnhofs drei Mädchen im Alter von 12 bis 17 Jahren vor. Bei der Überprüfung ihrer Ausweise stellte sich heraus, dass zwei der Mädchen als vermisst gemeldet waren. Als die Bundespolizisten versuchten, die Mädchen in Gewahrsam zu nehmen, wehrten sich die beiden heftig dagegen und leisteten Widerstand. Sie weigerten sich, mitzukommen, versuchten sich mehrmals aus dem Griff der Beamten zu befreien und sich entgegen der Laufrichtung zu bewegen. Einer der Beamten erlitt Kratzwunden durch das Verhalten der Mädchen.
Das dritte Mädchen folgte den Bundespolizisten und ihren jungen Begleiterinnen freiwillig. Da es nicht als vermisst galt, durfte es die Bundespolizeiwache schnell wieder verlassen.
Die Beamten leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte gegen die 12-jährige und die 17-jährige ein. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen brachten sie die beiden Jugendlichen in eine Jugendunterkunft bzw. zum Jugendamt.
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Bundespolizeiinspektion Bremen
Pressestelle
Juliane Hartwich
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POL-HB: Nr.: 0420 --Mehr als 60 Verstöße gegen das LKW-Überholverbot--
Bremen (ost)
Ort: Bremen-Autobahn 1
Zeit: 23.06.2026, von 11:00 Uhr bis 12:00 Uhr
Beamte der Polizei Bremen führten am Dienstagmorgen auf der Autobahn 1 Verkehrskontrollen durch, bei denen der Schwerpunkt auf dem Überholverbot für LKW lag. Dabei wurden innerhalb kurzer Zeit zahlreiche Verstöße festgestellt.
Gegen 11:00 Uhr richteten die Polizisten ihre Kontrollstelle in der Nähe der Anschlussstelle Hemelingen ein. Innerhalb einer Stunde wurden mehr als 60 Verstöße registriert. Darüber hinaus nutzten mehrere Motorradfahrer die Rettungsgasse. Alle Verstöße wurden dokumentiert und werden Bußgelder in Höhe von insgesamt etwa 11.000 Euro nach sich ziehen.
Das Überholverbot für Lkw soll die Sicherheit auf stark befahrenen Autobahnabschnitten gewährleisten - wer es missachtet, riskiert gefährliche Situationen und Unfälle. Die Polizei Bremen wird auch zukünftig konsequent kontrollieren und appelliert eindringlich: Halten Sie sich an die Verkehrsregeln - zum Schutz Ihrer eigenen Sicherheit und der aller anderen Verkehrsteilnehmer!
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Pressestelle Polizei Bremen
Bastian Demann
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POL-HB: Nr.: 0419 --Conni geht baden--
Bremen (ost)
Am Dienstagabend ist ein Container bei Lade- und Löscharbeiten an der Stromkaje in Bremerhaven in die Weser gefallen.
Nach bisherigem Wissensstand löste sich aus bisher ungeklärten Gründen die Verriegelung am sogenannten Spreader einer Containerbrücke. Der Container fiel zuerst auf einen darunter liegenden Container und kippte dann vom Deck eines Frachtschiffs in die Weser.
Obwohl der leere Container zunächst an der Wasseroberfläche schwamm, wurden sofort Bergungsmaßnahmen eingeleitet. Aufgrund der Strömung konnte er jedoch nicht sofort geborgen werden. Einsatzkräfte sicherten den Container schließlich im Bereich der Columbuspier, bevor er sank. Er wurde markiert und wird in den nächsten Tagen von einem Fachunternehmen geborgen.
Derzeit besteht keine Gefahr für die Schifffahrt. Auch Umweltschäden sind ausgeschlossen, da es sich um einen Leercontainer handelt. Es gab keine Verletzten und es entstanden keine Sachschäden am Schiff.
Die Wasserschutzpolizei Bremen führt die Untersuchungen zur Ursache durch. Nach ersten Erkenntnissen deutet derzeit nichts auf absichtliches oder vorwerfbares Verhalten hin. Es wird eher von einem technischen Defekt ausgegangen.
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Nils Matthiesen
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BPOL-HB: Knapp 5.200 Euro oder Gefängnis - Bundespolizei stoppt Reisenden am Bremer Flughafen
Bremen (ost)
Flughafen Bremen, 23. Juni 2026 / 12:20 Uhr
Beamte der Bundespolizei haben am Dienstagmittag am Bremer Flughafen einen 46-jährigen Passagier vor seinem Abflug nach Antalya vorübergehend festgenommen. Er hatte eine beträchtliche Geldsumme in Höhe von über 5.000 Euro an die Justizkasse zu zahlen.
Während der Ausreisekontrolle nach Antalya überprüften die Bundespolizisten gegen 12:20 Uhr den lettischen Bürger, der in Delmenhorst ansässig ist. Es wurde festgestellt, dass der Mann seit Anfang Juni per Haftbefehl von der Staatsanwaltschaft Bremen gesucht wurde. Der Grund war eine rechtskräftige Verurteilung wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Fahrerflucht. Da er nur die Hälfte der verhängten Geldstrafe bezahlt hatte, drohte ihm eine Ersatzfreiheitsstrafe von 48 Tagen.
Da der Gesuchte seinen Urlaub nicht gegen einen Gefängnisaufenthalt eintauschen wollte, griff er tief in die Tasche: Noch in der Wache der Bundespolizei beglich er die ausstehende Geldstrafe samt Verfahrenskosten in Höhe von 5.185 Euro. Danach konnte er die Wache schnell verlassen und rechtzeitig seinen Flug in die Türkei antreten.
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POL-HB: Nr.: 0418 --Polizei Bremen verhindert mögliche Gefährdungslage--
Bremen (ost)
Vor einigen Wochen erhielt die Polizei Bremen Hinweise auf eine Person, die sich in Bremen aufhalten soll und Pläne für einen islamistisch motivierten bewaffneten Angriff auf Polizeiwachen oder Polizeikräfte gemacht haben soll.
Daraufhin wurden umgehend umfangreiche Untersuchungen, Informationsanfragen und Recherchen eingeleitet. Im Rahmen der Maßnahmen identifizierten die Einsatzkräfte einen 28-jährigen Mann aus Somalia, der im Jahr 2015 nach Deutschland gekommen ist und eine Aufenthaltserlaubnis besitzt. Der Mann war in den letzten Jahren mehrmals polizeilich bekannt geworden. Basierend auf den vorliegenden Informationen ergaben sich Hinweise auf ein erhöhtes Aggressionspotenzial. Ende April 2026 soll der 28-Jährige außerdem Holzpfähle in Richtung eines Streifenwagens geworfen haben.
Auf Antrag der Bremer Polizei erließ das Amtsgericht Bremen einen Durchsuchungsbeschluss. Dieser wurde am Dienstag mit Beteiligung von Spezialkräften vollstreckt. Der 28-Jährige wurde angetroffen und leistete keinen Widerstand. Anschließend wurde der Mann zur Durchführung von erkennungsdienstlichen Maßnahmen, zur Befragung mit einem Dolmetscher und zur Begutachtung durch den sozialpsychiatrischen Krisendienst in Gewahrsam genommen und dann zwangsweise aufgrund von Fremdgefährdung in einer psychiatrischen Einrichtung untergebracht.
Sichergestellte Beweismittel wie mehrere Messer und Datenträger werden derzeit ausgewertet. Darüber hinaus prüfen die zuständigen Behörden aufenthaltsrechtliche Maßnahmen.
Die laufenden Ermittlungen dauern an.
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