Eine Familie konnte sich unverletzt retten, das Gebäude ist unbewohnbar und die Polizei ermittelt zur Brandursache.
Bremen-Ellenerbrok-Schevemoor: Feuerwehr Großeinsatz nach Dachstuhlbrand in Bremen

Bremen-Ellenerbrok-Schevemoor (ost)
Am Dienstag, dem 13.01.2026, erhielt die Feuerwehr Bremen um 14:14 Uhr einen Notruf wegen eines Feuers in einem Dachstuhl in der Lindheimer Straße in Bremen Ellenerbrok-Schevemoor. Schon auf dem Weg dorthin bestätigten sich die ersten Berichte. Eine dicke Rauchwolke war aus dem Dachstuhl eines Einfamilienhauses deutlich zu sehen.
Als die Rettungskräfte eintrafen, waren bereits Flammen im Dachbereich zu erkennen. Trotz sofortiger Brandbekämpfung durch mehrere Teams in Atemschutzgeräten und einem Außenangriff über eine Drehleiter konnte ein Durchbrennen des Gebäudes nicht verhindert werden. Aus Sicherheitsgründen wurde die Lindheimer Straße während des Einsatzes vollständig gesperrt.
Es gelang den etwa 70 Feuerwehrleuten im weiteren Verlauf, das Feuer einzudämmen und unter Kontrolle zu bringen. Die Nachlöscharbeiten gestalten sich aufgrund der Dachkonstruktion und der Glutnester als langwierig und umfangreich und dauern noch an. Das Haus ist aufgrund der schweren Schäden vorerst unbewohnbar.
Die fünfköpfige Familie, die in dem Einfamilienhaus lebte, konnte sich unverletzt ins Freie retten, bevor die Rettungskräfte eintrafen. Aufgrund des traumatischen Erlebnisses erhielt die Familie Unterstützung von einem Kriseninterventionsteam.
An dem Einsatz waren Feuerwehrleute der Wachen 1, 2 und 3 sowie der Freiwilligen Feuerwehren Bremen-Osterholz und Bremen-Oberneuland beteiligt. Das „Ausbildungsstaffel“ genannte Hilfeleistungslöschfahrzeug, das von Berufsfeuerwehr-Auszubildenden in einem aktuellen Lehrgang besetzt war, wurde zum ersten Mal bei einem größeren Einsatz eingesetzt.
Zur genauen Schadenshöhe können derzeit keine Angaben gemacht werden. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Ursache des Brandes aufgenommen.
Quelle: Presseportal








