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Bremen-Industriehäfen: Brand in Recyclingmüll-Lager fordert Großeinsatz

Ein Feuer in einem Mülllager eines Entsorgungsbetriebes forderte am Donnerstag über 80 Einsatzkräfte. Die starke Rauchwolke war im gesamten Stadtgebiet zu sehen.

Foto: Unsplash

Bremen-Industriehäfen (ost)

Am Donnerstag, dem 30.07.2026, mussten die Berufsfeuerwehr, die Freiwilligen Feuerwehren und auch die Werkfeuerwehr von Arcelor Mittal zu einem Brand in einem Mülllager eines Entsorgungsbetriebes ausrücken. Über 80 Einsatzkräfte waren vor Ort, und die starke Rauchwolke war im gesamten Stadtgebiet sichtbar.

Wenn eine Rauchsäule aus der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle in der Innenstadt bis in den Bremer Westen zu sehen ist, handelt es sich um ein außergewöhnliches Brandereignis. Gleichzeitig wurde ein Brand in der Nähe des Stahlwerks gemeldet, woraufhin ein Großaufgebot zum Einsatzort in den Industriehäfen alarmiert wurde.

An der Einsatzstelle hatte die Werkfeuerwehr das Feuer bereits lokalisiert. Es brannte in einem Lager eines benachbarten Entsorgungsbetriebes, wo geschredderter Recyclingmüll in einer Bunkeranlage in Flammen stand.

Durch den Einsatz von mehreren Rohren konnte die Feuerwehr verhindern, dass sich das Feuer weiter ausbreitete. Auch Drehleitern und Wasserwerfer kamen zum Einsatz, um die Wasserversorgung sicherzustellen. Zwei betriebseigene Bagger wurden eingesetzt, um das Brandgut auseinanderzuziehen und zu löschen. Über 80 Einsatzkräfte waren vor Ort, und nach den ersten Erfolgen konnten einige Einheiten abgezogen werden.

Gegen 19:40 Uhr war das Feuer unter Kontrolle, und etwa eine Stunde später wurde „Feuer aus“ gemeldet. Die Logistikmaßnahmen dauerten noch eine Weile an.

Neben der Werkfeuerwehr von Arcelor Mittal waren auch Einheiten der Feuer- und Rettungswachen 5 und 7, der Freiwilligen Feuerwehren Bremen-Burgdamm, -Blockland, -Neustadt, -Schönebeck (plus Wasserfördersystem) und -Seehausen (mit Löschunterstützungsfahrzeug) sowie die Facheinheiten Informations- und Kommunikationstechnik und Verpflegung der Freiwilligen Feuerwehren im Einsatz. Weitere Kräfte der Wachen 1, 2, 4 und 5 mit Sonderfahrzeugen und Führungsdiensten waren ebenfalls beteiligt.

Die Freiwillige Feuerwehr Bremen-Grambkermoor übernahm zwischenzeitlich die Einsatzbereitschaft für den Bereich von ihrem eigenen Standort aus.

Quelle: Presseportal

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