Die Polizei Bremerhaven wurde von einem jugendlichen E-Scooter-Fahrer in einer Tempo-30-Zone überrascht. Der 15-Jährige wurde gestoppt und sein Roller sichergestellt für weitere Untersuchungen.
Bremerhaven: 15-Jähriger überholt zivilen Streifenwagen mit E-Scooter

Bremerhaven (ost)
Die Mannschaft eines zivilen Streifenwagens der Polizei Bremerhaven war erstaunt, als sie am Mittwochabend, dem 7. Oktober, in einer Tempo-30-Zone in Bremerhaven-Leherheide von einem E-Scooter-Fahrer überholt wurde.
Während sie auf der Ferdinand-Lasalle-Straße unterwegs waren, wurden sie gegen 20 Uhr plötzlich von einem scheinbar jugendlichen Fahrer eines Elektrokleinfahrzeugs überholt. Da der Fahrer offensichtlich schneller als die erlaubten 30 km/h fuhr, beschlossen die Beamten, eine Verkehrskontrolle durchzuführen. Der junge Mann wurde kurz darauf gestoppt.
Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass es sich um einen 15-Jährigen handelte.
Da der E-Scooter offenbar schneller als die zulässigen 20 km/h für ein Elektrokleinstfahrzeug fahren konnte, wurde der Roller von den Polizisten sichergestellt. Das Fahrzeug wird nun technisch untersucht. Es soll insbesondere festgestellt werden, welche bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit das Fahrzeug hat und ob es den gesetzlichen Anforderungen für ein Elektrokleinstfahrzeug entspricht oder ob möglicherweise eine Fahrerlaubnispflicht besteht.
Der Jugendliche wurde einem Erziehungsberechtigten übergeben.
Die Ermittlungen sind im Gange.
Weitere Informationen zum Thema E-Scooter finden Sie unter folgendem Link der Polizei:
https://polizei.bremerhaven.de/blog-leser/fahrspass-auf-zwei-raedern-regeln-muessen-beachtet-werden-polizei-gibt-hinweise-zum-thema-e-scooter.html
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Bremen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Bremen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 20.878 Unfälle. Davon waren 2.922 Unfälle mit Personenschaden, was 14% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 418 Unfälle aus, was 2% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 151 Fällen oder 0,72% vertreten. Die meisten Unfälle, nämlich 17.387, waren Übrige Sachschadensunfälle, was 83,28% entspricht. Innerorts gab es 3.220 Unfälle (15,42%), außerorts (ohne Autobahnen) 73 Unfälle (0,35%) und auf Autobahnen 237 Unfälle (1,14%). Insgesamt gab es 12 Getötete, 329 Schwerverletzte und 3.189 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 20.878 |
| Unfälle mit Personenschaden | 2.922 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 418 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 151 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 17.387 |
| Ortslage – innerorts | 3.220 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 73 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 237 |
| Getötete | 12 |
| Schwerverletzte | 329 |
| Leichtverletzte | 3.189 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








