Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Bremerhaven: Alkoholisiert zu dritt auf E-Scooter unterwegs

Eine Gruppe junger Erwachsener wurde unter Alkoholeinfluss auf einem E-Scooter gestoppt. Der Fahrer muss mit rechtlichen Konsequenzen wegen Trunkenheit im Straßenverkehr rechnen.

Foto: Depositphotos

Bremerhaven (ost)

Am Mittwoch, den 29. April, kurz vor Mitternacht, fuhren drei junge Erwachsene betrunken und zu dritt auf einem E-Scooter auf der Klußmannstraße. Die 17-, 18- und 19-Jährigen standen hintereinander auf dem geliehenen Zweirad.

Ein Polizeiwagen hielt die drei Personen an der Ecke zur Riedemannstraße an und untersagte die Weiterfahrt. Bei der Überprüfung bemerkten die Beamten Alkoholgeruch bei dem 19-jährigen Fahrer. Ein freiwilliger Alkoholtest war positiv.

Der 19-Jährige musste daraufhin eine Blutprobe abgeben. Gegen ihn wird nun ein Verfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr eingeleitet.

Die Polizei Bremerhaven macht im Rahmen der Kampagne “sicher.mobil.leben – Zweiräder im Blick” darauf aufmerksam. Besonders auf Zweirädern wie Pedelecs, E-Scootern und Fahrrädern können schon kleine Fahrfehler unter Alkoholeinfluss schwerwiegende Konsequenzen haben. Hohe Geschwindigkeiten, geringe Schutzmaßnahmen und die instabile Fahrposition erhöhen das Unfallrisiko beträchtlich. Die Kampagne soll Verkehrsteilnehmer sensibilisieren, dass die Fahrt mit Zweirädern immer verantwortungsbewusst erfolgen muss, um die eigene Sicherheit und die der anderen Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Bremen für 2022/2023

Die Drogenraten in der Region Bremen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 4819 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 6761 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3884 auf 5372. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 3139 im Jahr 2022 auf 4197 im Jahr 2023. Dabei waren 3701 der Verdächtigen männlich und 496 weiblich. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1328 auf 1784. Im Vergleich dazu wurden im Jahr 2023 in Nordrhein-Westfalen die meisten Drogenfälle in Deutschland registriert, insgesamt 73917.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 4.819 6.761
Anzahl der aufgeklärten Fälle 3.884 5.372
Anzahl der Verdächtigen 3.139 4.197
Anzahl der männlichen Verdächtigen 2.847 3.701
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 292 496
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.328 1.784

Quelle: Bundeskriminalamt

Karte für diesen Artikel

nf24