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Bremerhaven: Audifahrer kollidiert mit E-Scooter

Polizei sucht Zeugen. Die Polizei Bremerhaven ermittelt gegen einen Autofahrer, der einen Jugendlichen auf einem E-Scooter angefahren haben soll. Die Ermittler bitten um Zeugenhinweise.

Foto: unsplash

Bremerhaven (ost)

Die Polizei in Bremerhaven untersucht einen unbekannten Autofahrer, der angeblich am vergangenen Samstag einen Jugendlichen auf einem E-Scooter angefahren hat, und bittet um Zeugenhinweise.

Ein gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr und unerlaubtes Entfernen vom Unfallort: Dies sind die Straftatbestände nach einem Vorfall am 12. September in Bremerhaven-Wulsdorf. Nach bisherigen Informationen befand sich am Abend bis kurz vor 20 Uhr eine größere Gruppe von Kindern und Jugendlichen, einige davon mit E-Scootern, in einem Park in der Nähe der Straße Zingelke in Altwulsdorf. Auch ein erwachsener Mann war anwesend, der aus unbekannten Gründen in Streit mit den Kindern und Jugendlichen geriet. Dabei soll der Erwachsene gegenüber den Minderjährigen aggressiv gewesen sein.

Als dann gegen 19.50 Uhr ein 15-Jähriger aus der Gruppe mit seinem E-Scooter die Straße Zingelke in Richtung Allersstraße befuhr, stieg der Mann in sein Auto und fuhr mit hoher Geschwindigkeit hinterher. Offenbar fuhr er absichtlich so nah am E-Scooter vorbei, dass es zu einer Berührung kam. Daraufhin sprang der 15-Jährige vom Roller und verletzte sich leicht. Das Auto, laut bisherigen Informationen ein silberner Audi mit Bremerhavener Kennzeichen, fuhr dann über die Allersstraße in eine unbekannte Richtung davon. Der Jugendliche wurde dann von seinen Eltern an der Unfallstelle abgeholt. Eine Behandlung durch den Rettungsdienst war nicht erforderlich.

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und fragt: Wer kann Informationen zum besagten Audifahrer geben oder hat den Vorfall bzw. die Unfallflucht beobachtet? Hinweise nimmt die Polizei unter 0471/953-4444 entgegen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Bremen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Bremen insgesamt 20878 Verkehrsunfälle. Davon waren 2922 Unfälle mit Personenschaden, was 14% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden waren 418, was 2% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel machten 151 Fälle aus, was 0.72% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 17387, was 83.28% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 3220 Unfälle (15.42%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 73 Unfälle (0.35%) und auf Autobahnen gab es 237 Unfälle (1.14%). Insgesamt gab es 12 Getötete, 329 Schwerverletzte und 3189 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 20.878
Unfälle mit Personenschaden 2.922
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 418
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 151
Übrige Sachschadensunfälle 17.387
Ortslage – innerorts 3.220
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 73
Ortslage – auf Autobahnen 237
Getötete 12
Schwerverletzte 329
Leichtverletzte 3.189

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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