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Bremerhaven: Auseinandersetzung an der Lloydstraße endet mit Verletzung

Die Polizei ermittelt in einem Fall von gefährlicher Körperverletzung. Ein 33-jähriger Bremerhavener wurde am Bein gestochen und ins Krankenhaus gebracht. Polizei bittet um Zeugenhinweise.

Foto: Depositphotos

Bremerhaven (ost)

Die Polizei in Bremerhaven führt Ermittlungen in einem Fall von gefährlicher Körperverletzung durch und bittet um Zeugenhinweise. In der Nacht zum Sonntag, den 12. Juli, gegen 5.45 Uhr, alarmierte ein 33-jähriger Bremerhavener den Polizeinotruf 110 und gab an, dass ihm eine unbekannte Person eine Stichverletzung am Bein zugefügt habe. Die Beamten trafen den Mann in der Fährstraße an und stellten fest, dass der 33-Jährige tatsächlich verletzt war. Sie legten ihm einen Druckverband an. Anschließend übernahmen die alarmierten Rettungskräfte der Feuerwehr Bremerhaven die medizinische Versorgung und brachten den alkoholisierten Mann in ein Krankenhaus. Nach bisherigen Erkenntnissen hatte der 33-Jährige etwa 60 bis 90 Minuten vor dem Anruf bei der Polizei eine Auseinandersetzung mit einem bisher unbekannten Mann an der Kreuzung Lloydstraße/Bürgermeister-Smidt-Straße. Zuerst unterhielten sie sich freundlich, bevor es zu einem Streit kam. Es wird angenommen, dass die Stichverletzung bei dem 33-Jährigen während dieser Auseinandersetzung auftrat. Nachdem der mutmaßliche Täter in unbekannte Richtung geflohen war, lief das Opfer durch die Fußgängerzone in die Fährstraße und bemerkte dort offenbar erst seine Verletzung. Um den Vorfall aufzuklären, bittet die Polizei Bremerhaven um Hinweise: Personen, die in der Nacht zum Sonntag zwischen 4 Uhr und 5.30 Uhr die beiden Männer an der Lloydstraße gesehen haben oder die Auseinandersetzung beobachtet haben, werden gebeten, sich unter 0471/953-4444 zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Bremen für 2022/2023

Die Mordraten in der Region Bremen zwischen 2022 und 2023 sind im Vergleich zu Nordrhein-Westfalen, wo im Jahr 2023 die meisten Mordfälle in Deutschland verzeichnet wurden – 470, relativ niedrig. Im Jahr 2022 wurden in Bremen 39 Fälle von Mord aufgezeichnet, wovon 36 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 40 Verdächtige, darunter 38 Männer und 2 Frauen. 17 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 sank die Zahl der Mordfälle in Bremen auf 24, wovon 23 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 29 Verdächtige, darunter 28 Männer und 1 Frau. 13 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 39 24
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36 23
Anzahl der Verdächtigen 40 29
Anzahl der männlichen Verdächtigen 38 28
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2 1
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 17 13

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Bremen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Bremen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 20878 Unfälle. Davon waren 2922 Unfälle mit Personenschaden, was einem Anteil von 14% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 418 Fälle aus, was 2% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 151 Fällen registriert, was 0,72% entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 17387 Fälle, was 83,28% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 3220 Unfälle (15,42%), außerorts (ohne Autobahnen) 73 Unfälle (0,35%) und auf Autobahnen 237 Unfälle (1,14%). Insgesamt gab es 12 Getötete, 329 Schwerverletzte und 3189 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 20.878
Unfälle mit Personenschaden 2.922
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 418
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 151
Übrige Sachschadensunfälle 17.387
Ortslage – innerorts 3.220
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 73
Ortslage – auf Autobahnen 237
Getötete 12
Schwerverletzte 329
Leichtverletzte 3.189

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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