Ein 20-jähriger Mann versucht, vor der Polizei zu fliehen, wird festgenommen und wegen Drogendelikten angeklagt.
Bremerhaven: Auto flucht – Festnahme

Bremerhaven (ost)
Während einer nächtlichen Patrouille fiel der Polizei am Montag, den 31. August, gegen 1.40 Uhr ein Auto auf der Elbestraße in Bremerhaven-Geestemünde auf, das ohne Beleuchtung fuhr.
Die Polizisten drehten um und sprachen den Fahrer an einer roten Ampel an der Kreuzung Elbestraße/Rheinstraße aus dem Streifenwagen heraus an. Als die Ampel auf Grün wechselte, setzte der Mann jedoch seine Fahrt fort. An der Ampelkreuzung Rheinstraße/Friedrich-Ebert-Straße stellten die Beamten ihr Fahrzeug vor den Flüchtenden. Der 20-Jährige fuhr daraufhin zurück und flüchtete in die Bleßmannstraße, wo die Polizisten ihn in einer Sackgasse aufspüren konnten.
Als die Einsatzkräfte versuchten, dem Mann Handschellen anzulegen, leistete er Widerstand. Mit Hilfe weiterer Polizeikräfte gelang es schließlich, den Bremerhavener zu überprüfen. Dabei entdeckten die Beamten bei ihm weißes Pulver und Bargeld. Auch im Auto fanden sie weiteres Geld.
Der 20-Jährige wurde vorläufig festgenommen und in Gewahrsam genommen. Bei der Durchsuchung fanden die Beamten weitere vermutliche Drogen. Aufgrund des Verdachts auf Drogenkonsum wurde eine Blutentnahme angeordnet. Die Polizisten beschlagnahmten den Fiat Panda und den Führerschein des Verdächtigen. Zudem durchsuchten sie seine Wohnung, da der Verdacht des Drogenhandels bestand.
Die Polizei ermittelt nun wegen des Fahrens unter Drogeneinfluss, des Drogenhandels sowie des Angriffs auf Vollstreckungsbeamte.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Bremen für 2022/2023
Die Drogenraten in Bremen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 4819 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 6761 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3884 auf 5372. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 3139 auf 4197, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 2847 auf 3701 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 292 auf 496 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1328 auf 1784. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 73917 die meisten aufgezeichneten Drogenfälle in Deutschland.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 4.819 | 6.761 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.884 | 5.372 |
| Anzahl der Verdächtigen | 3.139 | 4.197 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.847 | 3.701 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 292 | 496 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.328 | 1.784 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Bremen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Bremen insgesamt 20.878 Verkehrsunfälle. Davon waren 2.922 Unfälle mit Personenschaden, was 14% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 418 Fälle aus, was 2% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 151 Fällen registriert, was 0,72% aller Unfälle entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 17.387 Fälle, was 83,28% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 3.220 Unfälle (15,42%), außerorts (ohne Autobahnen) 73 Unfälle (0,35%) und auf Autobahnen 237 Unfälle (1,14%). Insgesamt gab es 12 Getötete, 329 Schwerverletzte und 3.189 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 20.878 |
| Unfälle mit Personenschaden | 2.922 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 418 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 151 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 17.387 |
| Ortslage – innerorts | 3.220 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 73 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 237 |
| Getötete | 12 |
| Schwerverletzte | 329 |
| Leichtverletzte | 3.189 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








