Ein E-Scooter-Fahrer unter Drogeneinfluss leistete bei einer Verkehrskontrolle Widerstand und versuchte, einen Polizeibeamten anzugreifen.
Bremerhaven: E-Scooter-Fahrer greift Polizeibeamten an

Bremerhaven (ost)
Am Montag, dem 24. August, traf die Polizei in Bremerhaven-Lehe einen E-Scooter-Fahrer unter Drogeneinfluss an. Während einer Verkehrskontrolle leistete er Widerstand und versuchte, einen Polizeibeamten anzugreifen. Der Mann wurde mit mehreren Anzeigen konfrontiert.
Um 16 Uhr stoppten die Beamten den E-Scooter-Fahrer für eine routinemäßige Verkehrskontrolle. Es gab Hinweise darauf, dass der Mann unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen stand. Obwohl er einen Drogen-Schnelltest ablehnte, gab er zu, regelmäßig Betäubungsmittel zu konsumieren. Daher wurde eine Blutprobe angeordnet. Der Mann war nicht kooperativ und hinterfragte ständig die Maßnahmen. Bevor die Beamten den 36-Jährigen in Gewahrsam nehmen konnten, versuchte er, einen Polizisten zu attackieren. Der Beamte blieb glücklicherweise unverletzt und konnte den Angriff abwehren. Der 36-Jährige wurde in Handschellen ins Gewahrsam gebracht. Nach der Blutentnahme wurde er entlassen; sein E-Scooter wurde vorübergehend beschlagnahmt. Anzeigen wurden wegen des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und des Führens eines Kraftfahrzeugs unter Drogeneinfluss erstattet.
Nochmals zur Erinnerung: Es ist gesetzlich verboten, einen E-Scooter unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen zu fahren. Es gelten entsprechende gesetzliche Grenzen. Weitere Informationen zu den Regeln für E-Scooter finden Sie hier: https://www.polizei.bremerhaven.de/blog-leser/fahrspass-auf-zwei-raedern-regeln-muessen-beachtet-werden-polizei-gibt-hinweise-zum-thema-e-scooter.html
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Bremen für 2022/2023
Die Drogenraten in Bremen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 4819 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 6761 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3884 auf 5372. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 3139 auf 4197, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 4.819 | 6.761 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.884 | 5.372 |
| Anzahl der Verdächtigen | 3.139 | 4.197 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.847 | 3.701 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 292 | 496 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.328 | 1.784 |
Quelle: Bundeskriminalamt








