Unbekannte Täter stiegen in Parterrewohnung ein, durchsuchten Schränke und Kommoden, flüchteten mit Bargeld. Polizei bittet um Zeugenaussagen.
Bremerhaven: Einbruch über Balkon

Bremerhaven (ost)
Am Donnerstagabend, dem 5. Februar, gab es einen Einbruch in eine Wohnung in der Braunstraße in Bremerhaven-Grünhöfe zwischen 17:00 und 20:30 Uhr. Die Abwesenheit der Bewohner wurde von unbekannten Tätern ausgenutzt, die über den Balkon in die Parterrewohnung einstiegen.
Nach den bisherigen Ermittlungen gelang es den bislang unbekannten Tätern, die Terrassentür durch ein auf Kipp stehendes Seitenfenster zu öffnen und so in die Wohnung einzudringen.
In der Wohnung durchsuchten die Täter Schränke und Kommoden. Ersten Informationen zufolge fanden die Einbrecher Bargeld und flohen dann mit ihrer Beute.
Die Polizei hat die Ermittlungen wegen eines Wohnungseinbruchdiebstahls aufgenommen und bittet Zeugen, die im fraglichen Zeitraum zwischen 17:00 und 20:30 Uhr in der Braunstraße oder Umgebung verdächtige Beobachtungen gemacht haben, diese unter der Telefonnummer 0471/953-4444 zu melden.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Bremen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Bremen sind zwischen 2022 und 2023 gestiegen. Im Jahr 2022 wurden 1486 Fälle registriert, wovon 113 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 112 Verdächtige, darunter 98 Männer und 14 Frauen. 52 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der Einbrüche auf 1820, wobei 119 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen verringerte sich auf 103, wovon 95 Männer und 8 Frauen waren. 35 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 1.486 | 1.820 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 113 | 119 |
| Anzahl der Verdächtigen | 112 | 103 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 98 | 95 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 14 | 8 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 52 | 35 |
Quelle: Bundeskriminalamt








