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Bremerhaven: Falschparker verletzt Mann mit Schlüssel

Eine Diskussion um einen belegten Behindertenparkplatz in Bremerhaven endete mit gefährlicher Körperverletzung und Bedrohung. Polizei ermittelt nach Vorfall am 24. August.

Foto: Depositphotos

Bremerhaven (ost)

Der Streit um einen besetzten Behindertenparkplatz endete am Montag, dem 24. August, in Bremerhaven-Mitte mit einer gefährlichen Körperverletzung und einer Bedrohungssituation. Die Polizei hat die Untersuchung eingeleitet. Nach bisherigen Informationen bemerkte eine 58-jährige Anwohnerin gegen 13.20 Uhr, dass an der Scharnhorststraße ein Behindertenparkplatz von Unbefugten genutzt wurde – vermutlich wegen eines Umzugs. Als die 58-Jährige den vermeintlichen Verursacher des Parkverstoßes ansprach, reagierte dieser direkt aggressiv auf sie. Daraufhin informierte die Frau ihren 31-jährigen Sohn über die Situation, der nun den Falschparker zur Rede stellte. Es kam zu Auseinandersetzungen, bei denen der bisher unbekannte Fahrer den 31-Jährigen mit einem Schlüssel am Hals verletzte. Außerdem bedrohte er den Anwohner. Dieser verließ daraufhin den Ort und meldete den Vorfall auf der Polizeiwache. Die Beamten versuchten sofort, die beschuldigte Person vor Ort zu finden. Diese war jedoch bereits verschwunden. Die Polizei (0471/953-4444) nimmt Hinweise entgegen: Zeugen, die am Montag an der Kreuzung Scharnhorststraße/Steinstraße etwas beobachtet haben, werden gebeten, sich zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Bremen für 2022/2023

Die Mordraten in Bremen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle registriert, wovon 36 gelöst wurden, während es im Jahr 2023 nur noch 24 Fälle gab, von denen 23 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank ebenfalls von 40 im Jahr 2022 auf 29 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 38 männlich und 2 weiblich im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 28 männliche und 1 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen ging ebenfalls von 17 im Jahr 2022 auf 13 im Jahr 2023 zurück. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 39 24
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36 23
Anzahl der Verdächtigen 40 29
Anzahl der männlichen Verdächtigen 38 28
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2 1
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 17 13

Quelle: Bundeskriminalamt

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