Die Feuerwehr Bremerhaven wurde zu einem Gefahrguteinsatz gerufen, der sich zu einem Brand entwickelte. Zahlreiche Einsatzkräfte waren vor Ort.
Bremerhaven: Feuerwehr Großeinsatz nach Gefahrgutalarm

Bremerhaven (ost)
Am Abend des Dienstags, dem 15. September 2026, wurde die Feuerwehr Bremerhaven gegen 20:00 Uhr zu einem Einsatz mit gefährlichen Stoffen auf einem Werksgelände in der Batteriestraße gerufen. Bei der Ankunft der ersten Einsatzkräfte bestätigte sich die gemeldete Situation. Die Einsatzkräfte begannen zunächst mit der Erkundung des Einsatzortes unter Verwendung von Chemikalienschutzanzügen (CSA) und Messgeräten.
Im weiteren Verlauf entwickelte sich die Situation zu einem Brand. Die Brandbekämpfung erfolgte durch einen Innenangriff und über die Drehleiter unter Atemschutz. Aufgrund der Rauchentwicklung wurden zusätzlich der CBRN-Erkundungswagen und ein Fahrzeug mit Sirenen und Lautsprecherdurchsage eingesetzt. Die Bevölkerung wurde über Lautsprecherdurchsagen gewarnt. Messungen im Umfeld der Einsatzstelle mit dem CBRN-Erkundungswagen ergaben keine erhöhten Schadstoffkonzentrationen.
Aufgrund der besonderen Situation wurden zusätzliche Kräfte und Einsatzmittel angefordert. Neben der Berufsfeuerwehr Bremerhaven waren auch Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr, des Deutschen Roten Kreuzes, des Technischen Hilfswerks und der Polizei im Einsatz. Insgesamt waren 57 Feuerwehrleute vor Ort. Die Brandbekämpfung und die Maßnahmen am Einsatzort dauerten mehrere Stunden. Gegen Mitternacht konnte der Einsatz abgeschlossen werden. Zum Gefahrstoff, zur Brandursache und zum Schaden konnte die Feuerwehr derzeit keine Angaben machen.
Quelle: Presseportal








