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Bremerhaven: Nicht zugelassenes Auto bei Übungsfahrt von 17-Jährigen

Zwei Jugendliche wurden bei einer Spritztour im Überseehafengebiet von der Polizei erwischt. Sie hatten keine Fahrerlaubnis, gestohlene Kennzeichen und sogar eine verbotene Waffe im Auto.

Foto: Depositphotos

Bremerhaven (ost)

Zwei 17-Jährige begaben sich am 23. Februar zu einer Fahrt im Überseehafengebiet, die Konsequenzen hatte. Während einer Kontrolle durch Bremerhavener Polizeibeamte wurden mehrere Unstimmigkeiten und Straftaten aufgedeckt. Gegen 19.50 Uhr bemerkte die Streifenwagenbesatzung in der Alfred-Wegener-Straße einen Ford, der offensichtlich mit eingeschaltetem Warnblinker rückwärts in Schlangenlinien fuhr. Die Polizeibeamten kontrollierten daraufhin die Insassen. Ein 17-Jähriger saß am Steuer, obwohl er keine Fahrerlaubnis besaß. Es ergaben sich Hinweise darauf, dass auch sein 17-jähriger Beifahrer zuvor am Steuer gesessen hatte. Auch er hatte keine Fahrerlaubnis. Die beiden wollten Fahrübungen im Hafengebiet durchführen. Bei der Überprüfung der am Ford angebrachten Kennzeichen stellten die Polizisten fest, dass sie einige Tage zuvor als gestohlen gemeldet worden waren. Der Wagen war nicht zugelassen und nicht versichert. Einer der 17-Jährigen hatte zudem ein Pfefferspray bei sich, das als verbotene Waffe gilt. Da die Eigentumsverhältnisse des Fords nicht vor Ort geklärt werden konnten, beschlagnahmte die Polizei das Fahrzeug. Zudem wurden Strafanzeigen wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Urkundenfälschung, Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz und illegalen Waffenbesitzes erstellt.

Die Polizei betont erneut:

Selbst auf dem Weg zum Führerschein sind private Übungsfahrten im öffentlichen Straßenverkehr tabu. Dazu zählen auch Parkplätze oder abgelegene Wege und Straßen. Für Übungsfahrten sind die lizenzierten Fahrschulen die richtige Anlaufstelle. Zudem gibt es in ganz Deutschland Verkehrsübungsplätze, die entsprechende Möglichkeiten bieten.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Bremen für 2023

Im Jahr 2023 gab es insgesamt 20878 Verkehrsunfälle in Bremen. Davon waren 2922 Unfälle mit Personenschaden, was 14% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 418 Fälle aus, was 2% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 151 Fällen registriert, was 0.72% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 17387, was 83.28% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 3220 Unfälle (15.42%), außerorts (ohne Autobahnen) 73 (0.35%) und auf Autobahnen 237 (1.14%). Insgesamt gab es 12 Getötete, 329 Schwerverletzte und 3189 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 20.878
Unfälle mit Personenschaden 2.922
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 418
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 151
Übrige Sachschadensunfälle 17.387
Ortslage – innerorts 3.220
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 73
Ortslage – auf Autobahnen 237
Getötete 12
Schwerverletzte 329
Leichtverletzte 3.189

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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