Bewaffneter Angriff in Bremerhaven-Wulsdorf: Kinder stehlen Tasche eines Obdachlosen, Polizei ermittelt wegen schweren Raubes.
Bremerhaven: Obdachloser von Kindern angegriffen

Bremerhaven (ost)
Am Montag, den 23. Februar, ereignete sich anscheinend ein bewaffneter Angriff in Bremerhaven-Wulsdorf. Gegen 21.30 Uhr tauchte ein Obdachloser am Polizeirevier Geestemünde auf und berichtete, dass er sich gegen 21 Uhr in der nördlichen Weserstraße in der Nähe einer Tankstelle auf eine Bank gesetzt hatte. Er behauptete, dass ihn dort eine Gruppe von Kindern überrascht habe. Diese Kinder hätten ihn mit einer Metallstange angegriffen. Daraufhin zog er ein Messer und die Kinder hielten Abstand. Währenddessen stahlen die Kinder die Tasche des Mannes mit Decke und Schlafsack und verschwanden in unbekannte Richtung. Niemand wurde verletzt. Eine Streife fand die Tasche später und sicherte den Inhalt. Die Polizei untersucht nun die Hintergründe der Tat und wegen schweren Raubes. Zeugen des Vorfalls werden gebeten, ihre Beobachtungen unter der Telefonnummer 0471/953-4444 mitzuteilen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Bremen für 2022/2023
Die Mordraten in der Region Bremen in Deutschland sind zwischen 2022 und 2023 gesunken. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle registriert, wovon 36 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 40 Verdächtige, darunter 38 Männer und 2 Frauen. 17 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 wurden nur noch 24 Fälle von Mord gemeldet, von denen 23 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 29 Verdächtige, davon 28 Männer und 1 Frau. 13 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu hatte die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 39 | 24 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36 | 23 |
| Anzahl der Verdächtigen | 40 | 29 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 38 | 28 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2 | 1 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 17 | 13 |
Quelle: Bundeskriminalamt








