Ein Pedelec-Fahrer wurde bei einem Dooring-Unfall in Bremerhaven-Geestemünde verletzt. Der 77-jährige Radfahrer wurde ins Krankenhaus gebracht.
Bremerhaven: Pedelec-Fahrer prallt gegen geöffnete Autotür und verletzt sich

Bremerhaven (ost)
Am Sonntag, den 17. Mai, ereignete sich in Bremerhaven-Geestemünde ein sogenannter Dooring-Unfall, bei dem ein Pedelec-Fahrer verletzt wurde.
Ein Dooring-Unfall tritt auf, wenn andere Verkehrsteilnehmer durch eine plötzlich geöffnete Fahrzeugtür zu Schaden kommen. Dies geschah am Sonntag um 14.30 Uhr in der Georgstraße: Ein 43-jähriger Mann öffnete nach ersten Erkenntnissen die Beifahrertür eines ordnungsgemäß am rechten Fahrbahnrand geparkten Autos, um auszusteigen. Dabei kollidierte ein Pedelec-Fahrer, der sich auf dem Radfahrstreifen befand, mit der Fahrzeugtür.
Der 77-jährige Radfahrer stürzte und verletzte sich. Ein Rettungswagen brachte ihn zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus.
Gegen den 43-jährigen Beifahrer des Autos wird nun wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung ermittelt. Es entstanden Sachschäden in Höhe von etwa 1900 Euro an der Autotür und am Pedelec.
Die Polizei gibt folgenden Rat:
Bevor Autoinsassen die Wagentür öffnen, sollten sie sich immer vergewissern, dass kein anderer Verkehrsteilnehmer von hinten naht, für den die plötzlich geöffnete Tür zur Gefahr werden könnte. Daher ist es wichtig, vor dem Aussteigen aus dem Auto unbedingt in den Rückspiegel und über die Schulter zu schauen.
Um solche Unfälle zu vermeiden, empfiehlt die Polizei den sogenannten Holländischen Griff, bei dem die Fahrertür mit der rechten Hand geöffnet wird. Dadurch wird automatisch die Schulter zur Fahrbahn gedreht, um von hinten kommende Fahrzeuge im toten Winkel besser zu sehen. Gleiches gilt für die Beifahrertür, die mit der linken Hand geöffnet wird, um Fahrradfahrer und Fußgänger auf der Beifahrerseite vor dem Öffnen der Tür zu bemerken.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Bremen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Bremen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 20.878 Unfälle. Davon endeten 2.922 Unfälle mit Personenschaden, was 14% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 418 Unfälle aus, was 2% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren 151, was 0,72% der Gesamtunfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 17.387, was 83,28% ausmacht. In der Ortslage innerorts gab es 3.220 Unfälle (15,42%), außerorts (ohne Autobahnen) 73 Unfälle (0,35%) und auf Autobahnen 237 Unfälle (1,14%). Insgesamt gab es 12 Getötete, 329 Schwerverletzte und 3.189 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 20.878 |
| Unfälle mit Personenschaden | 2.922 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 418 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 151 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 17.387 |
| Ortslage – innerorts | 3.220 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 73 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 237 |
| Getötete | 12 |
| Schwerverletzte | 329 |
| Leichtverletzte | 3.189 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








