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Bremerhaven: Polizei rettet überhitzten Hund aus Auto

Bremerhavener Polizei befreit Hund aus lebensgefährlicher Situation, nachdem Passanten aufmerksam wurden. Der Halter erhält eine Strafanzeige wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz.

Foto: unsplash

Bremerhaven (ost)

Die Bremerhavener Polizeibeamten retteten einen kleinen Hund aus einer vermutlich lebensbedrohlichen Situation. Am Sonntag, dem 30. August, informierten aufmerksame Passanten gegen 17 Uhr die Leitstelle der Polizei darüber, dass sich ein Hund seit geraumer Zeit in einem verschlossenen Auto in der Keilstraße im Stadtteil Mitte befand. Der Hund hechelte stark und es gab keine Anzeichen dafür, dass sich die Situation bald verbessern würde.

Der Verdacht der Passanten bestätigte sich, als die Polizisten eintrafen: Der Hund schien deutlich überhitzt zu sein. Er hatte kein Trinkwasser, die Klimaanlage war ausgeschaltet. Das schwarze Auto mit dem eingesperrten Vierbeiner stand vollständig verschlossen in der prallen Sonne, was bedeutete, dass im Innenraum wahrscheinlich Temperaturen von über 40 Grad herrschten. Ein Versuch, den Fahrzeughalter zu erreichen, scheiterte. Während die Beamten vor Ort Maßnahmen koordinierten, verschlechterte sich der Zustand des Hundes so sehr, dass sie eine Seitenscheibe des Autos einschlugen und die Tür öffneten, um das Tier zu retten. Danach versorgten sie den erschöpften Terrier, sicherten die Wertgegenstände im Auto und verschlossen die Scheibe gegen Witterungseinflüsse. Den Hund brachten sie ins Tierheim.

Später meldete sich der 58-jährige Fahrzeughalter bei der Polizeiwache und äußerte sein Unverständnis über die getroffenen Maßnahmen. Die Beamten erstatteten eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz.

Quelle: Presseportal

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