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Bremerhaven: Polizei warnt vor Anlagebetrug

Geschichten über leicht verdientes Geld locken auf unseriöse Plattformen. Kriminelle nutzen Unerfahrenheit aus und transferieren Geld ins Ausland.

Foto: unsplash

Bremerhaven (ost)

Erzählungen über schnelles Geld durch Wertpapiere und Kryptowährungen wie Bitcoins ziehen immer wieder Menschen auf fragwürdige Online-Plattformen. Im Glauben, gut beraten worden zu sein, investieren sie ihr Erspartes, das sie in vielen Fällen nie wieder sehen werden.

In letzter Zeit gab es auch in Bremerhaven vermehrt Betrugsfälle im Zusammenhang mit Investitionen auf gefälschten Online-Plattformen. Viele Opfer haben keine Erfahrung im sogenannten Cybertrading. Das nutzen Kriminelle für ihre Machenschaften aus und überweisen das Geld der Opfer auf eigene Konten im Ausland. Die gefälschten Plattformen sind für Laien oft nicht von seriösen Anbietern zu unterscheiden. Viele sind professionell gestaltet oder direkte Kopien der echten Seiten von seriösen Anbietern.

Auf den gefälschten Internetplattformen müssen zuerst persönliche Daten eingegeben werden, um ein Online-Konto zur Freischaltung des Accounts zu erstellen. Kurze Zeit später ruft ein vermeintlich professioneller Berater an und überredet die Opfer, Geld für den Kauf von Wertpapieren auf ein fremdes Konto zu überweisen. In den meisten Fällen erhalten die Bürger Zugang zu einer App, die einen stetig steigenden Kontostand vorgibt. Zusammen mit weiteren Anrufen des Callcenters motiviert dies einige Bürger, weiter zu investieren.

Wenn es dann darum geht, das scheinbar gut investierte Geld zusammen mit dem Gewinn auszuzahlen, ist niemand mehr erreichbar. Falls doch, wird angeblich eine weitere Investition verlangt. Bei den beschriebenen Betrugshandlungen besteht ein hohes Risiko des Totalverlusts der Investitionen!

Die Polizei Bremerhaven warnt vor Online-Betrügern und gibt Tipps, wie seriöse Anbieter von Anlagen und Kryptowährungen erkannt werden können.

Impressum überprüfen:

Wenn auf den Internetseiten kein Impressum vorhanden ist, sollte auf jeden Fall Abstand genommen werden. Ist der Sitz des Anbieters laut Impressum im Ausland, kann es schwierig sein, die eigenen Rechte durchzusetzen.

Geschäftsmodell prüfen:

Vor einer eventuellen Registrierung / Investition sollte eine gründliche Recherche im Internet zur Plattform durchgeführt werden. Unter anderem bieten die Verbraucherzentralen hier Orientierung (https://www.verbraucherzentrale.de/geld-versicherungen/sparen-und-anlegen/ist-die-geldanlage-serioes-so-hilft-der-fakecheck-geldanlage-98258) .

Auf Lizenz achten:

Es ist wichtig zu überprüfen, ob es sich um ein von der BaFin oder einem anderen EU-Land lizenziertes Unternehmen handelt. Dies kann über die Unternehmensdatenbank der BaFin unter https://portal.mvp.bafin.de/database/InstInfo/start.do abgefragt werden.

Wir raten:

Weitere Informationen finden Sie unter www.polizei-beratung.de

Quelle: Presseportal

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