Ein Dieb stiehlt gestern in Bremerhaven-Mitte ein Handy und Zigaretten. Das Opfer verfolgt den Täter, der vorläufig festgenommen wird.
Bremerhaven: Räuber stiehlt Handy und Zigaretten
Bremerhaven (ost)
In der Mitte von Bremerhaven ereignete sich gestern am Dienstagnachmittag, dem 29. Juli, gegen vier Uhr, ein räuberischer Diebstahl. Das spätere Opfer saß mit einem Bekannten vor einem Kiosk in der Fußgängerzone, als ein Dieb sein auf dem Tisch liegendes Handy und die Zigarettenschachtel schnappte und dann zu Fuß in Richtung des Theodor-Heuss-Platzes flüchtete. Der 25-jährige Geschädigte verfolgte ihn und konnte den 26-jährigen Syrer hinter einem Kinokomplex stellen. Dort bedrohte der Verfolgte den Bremerhavener mit einem Messer und trat ihm mit dem Knie in den Bauch; dann rannte er jedoch ohne Beute weg. Dank der detaillierten Beschreibung des Täters konnten die alarmierten Einsatzkräfte den Verdächtigen auf der Kennedy-Brücke stellen und vorläufig festnehmen. Die Polizei ermittelt nun wegen eines räuberischen Diebstahls.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Bremen für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in der Region Bremen in Deutschland stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 1036 Fälle registriert, wovon 488 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 525, darunter 476 Männer und 49 Frauen. 292 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der Raubüberfälle auf 1667, wobei 720 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg auf 712, darunter 644 Männer und 68 Frauen. 394 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.
2022 | 2023 | |
---|---|---|
Anzahl erfasste Fälle | 1.036 | 1.667 |
Anzahl der aufgeklärten Fälle | 488 | 720 |
Anzahl der Verdächtigen | 525 | 712 |
Anzahl der männlichen Verdächtigen | 476 | 644 |
Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 49 | 68 |
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 292 | 394 |
Quelle: Bundeskriminalamt