Ein Mann bedrohte und beleidigte Hotelbetreiber in Bremerhaven. Die Polizei nahm ihn aufgrund seines Verhaltens in Gewahrsam und leitete Ermittlungen ein.
Bremerhaven: Randalierender 36-Jähriger im Hotel

Bremerhaven (ost)
Am Donnerstagmittag, dem 29. Januar, informierten die Hotelbetreiber in Bremerhaven-Twischlehe die Polizei, nachdem ein Gast sie beleidigt und bedroht hatte.
Zwei Streifenwagen rückten gegen 12.15 Uhr zu dem Hotel in der Wurster Straße aus, da der 36-jährige Mann gedroht hatte, handgreiflich zu werden. Obwohl sich die Situation bei Ankunft der Einsatzkräfte vorübergehend beruhigt hatte, gab der leicht alkoholisierte Mann gegenüber der Polizei an, weiterhin im Hotel randalieren zu wollen.
Aus diesem Grund sollte der Störenfried in Gewahrsam genommen werden. Bei der Polizeidienststelle stellten die Beamten jedoch Anzeichen einer offensichtlichen Krankheit fest. Der Mann wurde daraufhin zur Untersuchung in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht, wo er letztlich verblieb.
Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen, unter anderem wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Bremen für 2022/2023
Die Mordraten in Bremen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle registriert, wovon 36 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 40 Verdächtige, darunter 38 Männer und 2 Frauen. 17 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 wurden nur noch 24 Fälle von Mord gemeldet, von denen 23 gelöst wurden. Es gab insgesamt 29 Verdächtige, darunter 28 Männer und 1 Frau. 13 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Mordfälle in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 39 | 24 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36 | 23 |
| Anzahl der Verdächtigen | 40 | 29 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 38 | 28 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2 | 1 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 17 | 13 |
Quelle: Bundeskriminalamt








