Ein junger Rehbock wurde von der Bremer Wasserschutzpolizei aus einem Hafenbecken gerettet, nachdem er allein nicht mehr ans Ufer gelangen konnte.
Bremerhaven: Wasserschützer retten Rehbock vor Ertrinken

Bremen (ost)
Ein Passant meldete am späten Donnerstagabend über den Polizeinotruf ein Reh im Hafenbecken in der Schleusenstraße in Bremerhaven. Die alarmierte Bremer Wasserschutzpolizei war innerhalb von zehn Minuten mit einem Boot vor Ort und konnte das Tier retten.
Es handelte sich um einen etwa ein Jahr alten Rehbock, der allein nicht mehr aus dem Wasser gekommen wäre. Obwohl Rehe grundsätzlich gute Schwimmer sind, wäre das Tier aufgrund fehlender natürlicher Uferbegrenzungen im Hafenbecken wohl erschöpft ertrunken.
Die Beamten der Wasserschutzpolizei konnten das Tier unverletzt an Bord ihres Bootes nehmen. Am Anleger wurde der Rehbock behutsam in einen Dienstwagen der Polizei Bremen gelegt und in das niedersächsische Umland transportiert. Dort wurde das geschwächte Tier auf einem Feld wieder freigelassen.
Die Ursache für das Auftauchen des Rehbocks im stadtnahen Hafenbecken konnte bisher nicht geklärt werden. Die Polizei geht davon aus, dass das Tier durch eine Gefahrensituation aufgeschreckt wurde und die Orientierung verlor.
In diesem Zusammenhang bittet die Polizei Hundebesitzer darum, auf ihre Tiere zu achten, um solche Zwischenfälle zu vermeiden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Bremen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Bremen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 20.878 Unfälle. Davon entfallen 2.922 Unfälle auf Personenschäden, was 14% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschäden machen 418 Fälle aus, was 2% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel sind mit 151 Fällen oder 0,72% vertreten. Die übrigen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 17.387 Fälle, was 83,28% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 3.220 Unfälle (15,42%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 73 Fälle (0,35%) und auf Autobahnen 237 Fälle (1,14%). Insgesamt gab es 12 Getötete, 329 Schwerverletzte und 3.189 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 20.878 |
| Unfälle mit Personenschaden | 2.922 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 418 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 151 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 17.387 |
| Ortslage – innerorts | 3.220 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 73 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 237 |
| Getötete | 12 |
| Schwerverletzte | 329 |
| Leichtverletzte | 3.189 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








