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Burgdamm: Polizei nimmt Schützen fest

Nach einer Schussabgabe in Burglesum wurde ein 43-jähriger Mann notoperiert. Der Tatverdächtige wurde festgenommen, Lebensgefahr besteht nicht mehr.

Foto: Depositphotos

Bremen (ost)

Nach einem Vorfall, bei dem ein 43-jähriger Mann in Burglesum angeschossen wurde, wurde in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag ein 33-jähriger Verdächtiger von der Polizei Bremen festgenommen. Der Verletzte musste einer Notoperation unterzogen werden. Derzeit besteht keine Lebensgefahr mehr.

Nach den bisherigen Informationen kam es in der Heerstraße in Bremerhaven zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen dem 43-jährigen Mann und seiner ehemaligen Partnerin. Es wird angenommen, dass frühere Konflikte der Hintergrund waren. Der Bekannte der Frau, der 33-jährige Verdächtige, kam zur Unterstützung hinzu.

Im Verlauf trafen die Beteiligten aufeinander. Zuerst entstand ein Streit und dann eine körperliche Auseinandersetzung zwischen den beiden Männern. Es wird vermutet, dass der 43-Jährige seine Ex-Partnerin mehrmals ins Gesicht geschlagen hat. Während des folgenden Handgemenges zog der 33-Jährige eine Schusswaffe und schoss dem Mann aus kurzer Entfernung in den Bauch.

Der Verdächtige versuchte zu flüchten, wurde jedoch kurz darauf von Einsatzkräften in der Kellerstraße gestellt und festgenommen.

Die Ermittlungen zu dem versuchten Tötungsdelikt dauern an. Zeugenhinweise werden vom Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0421 362-3888 entgegengenommen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Bremen für 2022/2023

Die Mordraten in der Region Bremen in Deutschland sind zwischen 2022 und 2023 gesunken. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle von Mord registriert, wovon 36 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 40 Verdächtige, darunter 38 Männer und 2 Frauen. 17 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der Mordfälle auf 24, von denen 23 gelöst wurden. Es gab insgesamt 29 Verdächtige, darunter 28 Männer und 1 Frau. 13 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu hatte die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten aufgezeichneten Mordfälle in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 39 24
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36 23
Anzahl der Verdächtigen 40 29
Anzahl der männlichen Verdächtigen 38 28
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2 1
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 17 13

Quelle: Bundeskriminalamt

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