Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Burgdamm: Räuber in Tankstelle eingeschlossen

Ein 21-jähriger Mann bedrohte einen Tankstellenmitarbeiter mit einem Messer und forderte Bargeld. Der Mitarbeiter informierte die Polizei, verließ das Gebäude und der Täter wurde festgenommen.

Foto: Depositphotos

Bremen (ost)

Am Dienstagabend hat ein 21-jähriger Mann einen Angestellten einer Tankstelle in Burglesum mit einem Messer bedroht und die Aushändigung von Bargeld gefordert. Der Angestellte schaffte es, die Polizei zu verständigen, die Haupttür zu verriegeln und das Gebäude durch den Nebeneingang zu verlassen. Die Polizei hat daraufhin den Täter in der Tankstelle festgenommen.

Um 19:25 Uhr betrat der 21-Jährige die Tankstelle, nahm zunächst eine Getränkedose aus dem Kühlschrank und ging zur Kasse. Als der 28-jährige Angestellte die Kasse öffnete, zog der Täter ein Messer aus seiner Jackentasche und richtete es auf den Angestellten. Er forderte die Herausgabe von Bargeld. Der 28-Jährige schloss daraufhin die Kasse, rief die Polizei und schloss geistesgegenwärtig die Haupttür ab. Er verließ die Tankstelle durch eine Hintertür. Dort traf er auf die schnell eingetroffenen Einsatzkräfte, die den 21-Jährigen widerstandslos im Gebäude festnahmen. Die weiteren Ermittlungen und eine Haftprüfung sind im Gange. Bei dem Einsatz wurde niemand verletzt.

Das Verhalten des Angestellten war sehr mutig und geistesgegenwärtig, dennoch rät die Polizei: Begeben Sie sich nicht unnötig in Gefahr durch riskante Aktionen, sondern merken Sie sich lieber die Merkmale des Täters und die Fluchtrichtung und rufen Sie die 110 an.

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Bremen für 2022/2023

Die Räuberieraten in Bremen stiegen zwischen 2022 und 2023 signifikant an. Im Jahr 2022 wurden 1036 Fälle registriert, wovon 488 gelöst wurden. Es gab insgesamt 525 Verdächtige, darunter 476 Männer und 49 Frauen. 292 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 1667, wovon 720 gelöst wurden. Es gab insgesamt 712 Verdächtige, darunter 644 Männer und 68 Frauen. 394 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 1.036 1.667
Anzahl der aufgeklärten Fälle 488 720
Anzahl der Verdächtigen 525 712
Anzahl der männlichen Verdächtigen 476 644
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 49 68
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 292 394

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Bremen für 2022/2023

Die Mordraten in der Region Bremen in Deutschland zwischen 2022 und 2023 zeigen einen Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle registriert, von denen 36 gelöst wurden, während es im Jahr 2023 nur 24 Fälle gab, von denen 23 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank ebenfalls von 40 im Jahr 2022 auf 29 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 38 männlich und 2 weiblich im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 28 männliche und 1 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen betrug 17 im Jahr 2022 und 13 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 39 24
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36 23
Anzahl der Verdächtigen 40 29
Anzahl der männlichen Verdächtigen 38 28
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2 1
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 17 13

Quelle: Bundeskriminalamt

Karte für diesen Artikel

nf24