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Deutsch Evern: Warnung der Bundespolizei vor Bahnanlagen als Abenteuerspielplatz

Kinder und Jugendliche nutzen Bahnanlagen zum Spielen, was gefährlich und verboten ist. Lokführer alarmierte Bundespolizei nach Vorfall mit Kindern auf den Gleisen. Einsatz wegen Steinen auf den Schienen.

Foto: unsplash

Bremen (ost)

Ort des Vorfalls: Bahnstrecke: Lehrte – Cuxhaven, zwischen Deutsch Evern und Lüneburg

Vorfallzeit: 30.03.2026 / 18:50 Uhr

Speziell während der Ferien werden die Polizeibeamten regelmäßig zu Einsätzen gerufen, bei denen sich Kinder und Jugendliche im Bereich der Gleise aufhalten und Bahnanlagen als Abenteuerspielplatz nutzen, indem sie beispielsweise Steine oder andere Gegenstände auf die Schienen legen. Diese Handlungen sind nicht nur verboten, sondern auch äußerst gefährlich.

Erst gestern Abend wurde die Bundespolizei in Lüneburg alarmiert, nachdem ein Zugführer mehrere spielende Kinder in den Bahngleisen zwischen Deutsch Evern und Lüneburg gesehen hatte. Nach Angaben des Zugführers legten sie Steine auf die Gleise. Die Bundespolizisten fuhren mit Blaulicht und Martinshorn zum Vorfallort, fanden jedoch keine Kinder mehr vor. Die Streife dokumentierte die auf den Gleisen liegenden Steine und entfernte sie. Während des Einsatzes musste die Bahnstrecke gesperrt werden. Zugverspätungen waren die Folge.

In diesem Kontext warnt die Bundespolizei vor dem Aufenthalt auf Bahnanlagen. Insbesondere Kinder und Jugendliche unterschätzen die Gefahr, die beim Spielen an und auf den Gleisen entsteht. Zudem ist das Ablegen von Gegenständen auf den Bahnschienen eine Straftat, die entsprechend geahndet wird. Hinweise zu dem Vorfall vom gestrigen Abend nimmt die Bundespolizeiinspektion Bremen unter Tel.: 0421/16299-7777 oder per E-Mail über bpoli.bremen@polizei.bund.de entgegen.

Quelle: Presseportal

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