Die Polizei Bremen nahm zwei Männer fest, die sich als Handwerker ausgaben und in eine Wohnung einbrachen. Ein aufmerksamer Zeuge alarmierte die Polizei, die die Tatverdächtigen noch vor Ort stellte.
Einbrecher-Duo festgenommen

Bremen (ost)
Beamte der Polizei Bremen entdeckten am Dienstagmorgen in Walle zwei Männer im Alter von 34 und 40 Jahren, die sich zuvor als Handwerker ausgegeben hatten und in eine Wohnung eingebrochen waren.
Um 08:10 Uhr klingelten zwei Männer bei einem 39-jährigen Bewohner eines Mehrparteienhauses in der Nordstraße und gaben sich als Handwerker aus, woraufhin er die Tür öffnete. Sie erklärten ihm, dass sie beauftragt worden seien, in der Wohnung des Nachbarn einen neuen Bodenbelag zu verlegen. Kurz darauf erschien dem 39-Jährigen die Situation verdächtig und er informierte den Vermieter, der keine Handwerker beauftragt hatte und daraufhin die Polizei rief. Die rasch eintreffenden Einsatzkräfte fanden die beiden Männer im Alter von 34 und 40 Jahren vor dem Haus und im Treppenhaus. Bei einer Durchsuchung des Hauses entdeckten die Polizisten eine aufgebrochene Wohnungstür. In der Wohnung wurden mehrere Schränke geöffnet und durchsucht. Zudem fanden sie Einbruchswerkzeug und gestohlene Gegenstände, die beschlagnahmt wurden.
Das Einbrecher-Duo wurde daraufhin festgenommen und zur Polizeiwache gebracht. Später stellte sich heraus, dass gegen den 34-jährigen Mann ein Haftbefehl vorlag. Er wurde anschließend in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Es wird auch untersucht, ob er für weitere ähnliche Taten verantwortlich ist. Die Ermittlungen sind noch im Gange.
Die Polizei lobt das vorbildliche Verhalten des Zeugen. Dank seiner Hilfe konnten die Verdächtigen am Tatort festgenommen werden. Dieser Vorfall zeigt erneut, dass aufmerksame Zeugen dazu beitragen, Einbrecher zu überführen oder Einbrüche zu verhindern. Lassen Sie nur Handwerker herein, die Sie selbst beauftragt haben oder die von der Hausverwaltung angekündigt wurden. Im Zweifelsfall rufen Sie die Polizei unter 110 an, wenn Ihnen verdächtige Personen auf Grundstücken oder an Gebäuden auffallen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Bremen für 2022/2023
Die Mordraten in Bremen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle registriert, von denen 36 gelöst wurden, während es im Jahr 2023 nur noch 24 Fälle gab, von denen 23 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen ist ebenfalls gesunken, von 40 im Jahr 2022 auf 29 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren im Jahr 2022 38 männlich und 2 weiblich, während im Jahr 2023 28 männliche und 1 weibliche Verdächtige erfasst wurden. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen ist ebenfalls gesunken, von 17 im Jahr 2022 auf 13 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten registrierten Mordfälle in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 39 | 24 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36 | 23 |
| Anzahl der Verdächtigen | 40 | 29 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 38 | 28 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2 | 1 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 17 | 13 |
Quelle: Bundeskriminalamt








