Zehntausende Menschen bei verschiedenen Veranstaltungen forderten die Polizei. Sicherheits- und Verkehrskonzepte bewährten sich, Großveranstaltungen verliefen größtenteils ohne Störungen.
Einsatzreicher Samstag in Bremen

Bremen (ost)
Am Christopher Street Day, dem DFB-Pokal im Weserstadion, einem Konzert auf der Bürgerweide und anderen Veranstaltungen in der Stadt war die Polizei Bremen am Samstag besonders gefordert. Hunderte Polizistinnen und Polizisten waren im Einsatz. Die Bilanz am Sonntagmorgen ist positiv: Die Sicherheits- und Verkehrskonzepte haben sich bewährt, die Großveranstaltungen verliefen insgesamt ohne größere Zwischenfälle.
Schon am Mittag begann der Christopher Street Day in der Bremer Innenstadt. Etwa 30.000 Menschen nahmen an der Demonstration teil. Die Versammlung verlief friedlich und heiter. Nur am Rande der Route musste die Polizei eingreifen. Sechs Personen versuchten, ein polizeifeindliches Plakat auf einem Parkhausdach anzubringen. Bei ihnen wurden Pyrotechnik und Flyer gefunden und beschlagnahmt. Die Beamten erteilten Platzverweise und leiteten Ermittlungen ein.
Am Nachmittag stand das Weserstadion im Mittelpunkt. Etwa 11.000 Zuschauer verfolgten dort das DFB-Pokalspiel zwischen dem SV Hemelingen und Hannover 96. Unter den rund 7.500 Gästefans waren etwa 400 als Risikofans eingestuft. Etwa 2.500 Gästefans marschierten vor dem Spiel gemeinsam zum Stadion. Dies verlief ohne besondere Vorkommnisse. Nach dem Spiel verließen die meisten Gästefans das Stadion und die Umgebung individuell. Die Risikofans zogen gemeinsam zum Bremer Hauptbahnhof und verließen dann die Stadt. Auch hier gab es keine besonderen Vorkommnisse.
Am Abend verlagerte sich der Fokus auf die Bürgerweide. Etwa 13.400 Menschen besuchten dort das Open-Air-Konzert. Regenschauer vor Beginn der Veranstaltung führten zu verspäteten Ankünften vieler Besucher. Das Verkehrskonzept funktionierte: Es gab keine größeren Probleme im öffentlichen Verkehrsraum im Zusammenhang mit der An- und Abreise.
Während des Konzerts mussten die Einsatzkräfte vereinzelt wegen Straftaten einschreiten. Es wurden Körperverletzungen, Verstöße gegen Pyrotechnik und ein Fall von Volksverhetzung registriert. Die Art und Anzahl der polizeilichen Einsätze lagen insgesamt im erwarteten Rahmen. Die Videoüberwachung während der Veranstaltung war hilfreich: Strafrelevante Situationen wurden aufgezeichnet und die Aufnahmen für weitere Ermittlungen gesichert.
Auch außerhalb der großen Veranstaltungen waren die Einsatzkräfte gefordert. Beim Schützenfest in Borgfeld musste die Polizei aufgrund von Schlägereien und Bedrohungen einschreiten.
Zusammenfassend kann gesagt werden, dass die Polizei Bremen, unterstützt von externen Einsatzkräften, dafür gesorgt hat, dass der außergewöhnliche Veranstaltungssamstag mit Zehntausenden von Gästen ohne größere Zwischenfälle verlief. Die Sicherheits- und Verkehrskonzepte haben sich bewährt.
Quelle: Presseportal








